Nahverkehr

Essen: Ruhrbahn bessert ihren Fahrplan ein weiteres Mal nach

Die Ruhrbahn hat ihre Angebot noch einmal nachgebessert.

Die Ruhrbahn hat ihre Angebot noch einmal nachgebessert.

Foto: Fenja Spellerberg / Funke Foto Services

Auch die Straßenbahnlinie 103 fährt nun im 15-Minuten-Takt. Zur Karstadt-Hauptverwaltung fahren zusätzliche Busse. Weitere Linien könnten folgen.

Die Ruhrbahn hat ihren Fahrplan ein weiteres Mal nachgebessert. Seit Mittwoch, 25. März, fahren Straßenbahnen auf der Linie 103 im 15-Minuten-Takt; seit 6.15 Uhr setzt die Ruhrbahn dafür zusätzliche Fahrzeuge ein. Auf der Strecke zwischen der Messe Essen/Gruga und der Karstadt-Hauptverwaltung fahren ab sofort morgens zwei zusätzliche Busse der Linie E91, und zwar um 7.04 Uhr und um 7.14 Uhr. Weitere Linien könnten folgen.

Die Ruhrbahn will so sicherstellen, dass Fahrgäste den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand auch während der Fahrt einhalten können. Aus diesem Grund hat der Verkehrsbetrieb bereits seit Dienstag die Stadtbahnlinie U11 sowie die Straßenbahnlinie 107 durch jeweils zwei zusätzliche Bahnen verstärkt. Kunden hatten sich zuvor beschwert. Am frühen Mittwochmorgen sei eine Bahn der Linie 107 an der Haltestelle Viehofer Platz gleichwohl überfüllt gewesen, wie ein Fahrgast der Redaktion berichtete.

Die Schnellbuslinie SB15 steht unter Beobachtung

"Wir tun alles dafür, das für uns derzeit schwer zu kalkulierende Fahrgastaufkommen zu bedienen, so dass der Sicherheitsabstand eingehalten werden kann", sagte Ruhrbahn-Marketing-Chef Nils Hoffmann am Mittwoch. Das Risiko, sich während der Fahrt mit dem Coronavirus zu infizieren, soll soweit wie möglich reduziert werden.

Man habe weitere Linien im Blick, so Hoffmann. Dies gelte derzeit allen voran für die Schnellbuslinie SB15. Hinweisen von Fahrgästen, wonach es auch auf der Stadtbahnlinie U18 im Berufsverkehr zu eng zugehe, will die Ruhrbahn nachgehen. Sollten sich dies bestätigen, werde man ad hoc reagieren. Das heißt: Am folgenden Tag würden zusätzliche Fahrten angeboten, "immer vorausgesetzt, wir haben genügend Fahrer", so Hoffmann. Aktuell steige der Zahl der Krankmeldungen, allerdings nicht aufgrund von Infizierungen mit Corona.

Seit Montag hat die Ruhrbahn ihre Fahrten aufgrund der Corona-Krise um etwa 30 Prozent zurückgefahren.

Mehr zum Thema Corona lesen Sie in unserem newsblog.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben