Gastronomie

Essen: Neue Kneipe „Käthe & Kalle“ bietet urige Atmosphäre

David Tappeser (l.) und Daniel Milicevic haben das das neue Lokal „Käthe und Kalle“ an der Klarastraße eröffnet.

David Tappeser (l.) und Daniel Milicevic haben das das neue Lokal „Käthe und Kalle“ an der Klarastraße eröffnet.

Foto: André Hirtz / FUNKE Foto Services

Essen-Rüttenscheid.  Mit „Käthe & Kalle“ hat in Essen-Rüttenscheid ein neues Lokal eröffnet, das urig daherkommt. Corona sehen die Betreiber als Herausforderung.

Als David Tappeser (36) und Daniel Milicevic (41) den Entschluss fassten, in den früheren Räumen des Mittendrinn an der Klarastraße 70 gemeinsam ein neues Lokal zu eröffnen, war von Corona noch keine Rede. Auch wenn sich die Zeiten nun geändert haben, an ihrer Entscheidung haben sie festgehalten. Beide sind Gastronomen mit Leib und Seele.

Lokal in Essen-Rüttenscheid innen und außen komplett erneuert

„Käthe & Kalle“ haben sie den Gastrobetrieb genannt. Mit dem Namen komme zum Ausdruck, was ihnen besonders wichtig sei, nämlich den Gästen einen Ort zu bieten, an dem es urigen, gemütlich und bodenständig zugehen sollen, betonen die beiden Essener.

Sowohl innen als auch außen kommt das Lokal im neuen Dress daher. Die Fassade ließen die Betreiber ebenso erneuern wie das gesamte Inventar. Großen Wert habe man auf warme Farben gelegt, die Einrichtung sei vorwiegend aus Holz, was ebenfalls zur Atmosphäre wesentlich beitrage.

„Käthe & Kalle“ verstehen Tappeser und Milicevic als „Ganztagsgastronomie“. Von der Mittagszeit an bis zum späten Abend „haben wir geöffnet“. Dass nun seit der vergangenen Woche ab 23 Uhr die Sperrstunde gelte, ist aus ihrer Sicht eine verständliche Regel. Die Coronazeit sei nun mal eine besondere Herausforderung.

Bei vielen Gerichten spielt Brot die Hauptrolle

Auf der Speisekarte findet der Gast eine bunte Auswahl an gefüllten Brotlaiben, gebacken von einem heimischen Bäcker. Die kann er sich mit Gulaschsuppe, Currywurst oder Salat servieren lassen. Mit der Vesperplatte für den abendlichen Hunger knüpfen Betreiber an eher süddeutsche Traditionen an, die sich inzwischen hierzulande ebenso großer Beliebtheit erfreuen würden. Auch hier gebe es eine große Bandbreite, von Meeresfrüchten bis hin zur Gänseleber. Wer im Übrigen zwischendurch, also am Nachmittag, auf Kaffee und Kuchen hereinkommen wolle, sei ebenso willkommen.

Das Lokal, das Café, Kneipe und Bar miteinander vereint, bietet Platz für rund 80 Gäste, der Außenbereich ist da noch nicht mitgerechnet. Für das kommenden Frühjahr seien draußen ohnehin noch weitere Attraktionen geplant, kündigen die beiden Gastronomen an, wollen aber im Moment noch nicht mehr verraten.

Gastronomen sind schon seit vielen Jahren im Geschäft

David Tappeser ist schon seit 17 Jahren im Geschäft, gehörte einst zu den Initiatoren des Restaurants Tatort in Rüttenscheid, das jetzt Geschäftspartner Jean Mathis weiterführt. Daniel Milicevic betrieb früher, gemeinsam mit Schwester Anica das Eiscafé Dolce Vita in Essen-Werden. Die 46-Jährige startet jetzt mit ihrem Bruder an der Klarastraße durch.

Mit Sebastian Gomulia hat das Team einen Küchenchef unter Vertrag genommen, der nach verschiedenen Stationen in Österreich und der Schweiz nun wieder in seine Heimatstadt zurückgekehrt ist.

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