Masken-Gegner

Essen: Keine Maske – Mann bedroht Schaffner im Intercity

Der Fahrgast eines Intercity musste in Essen aussteigen, weil er sich weigerte, eine Maske zu tragen.

Der Fahrgast eines Intercity musste in Essen aussteigen, weil er sich weigerte, eine Maske zu tragen.

Foto: André Hirtz / FUNKE Foto Services

Essen.  Ein Fahrgast der Deutschen Bahn hat einen Schaffner aggressiv beleidigt. Der Schaffner wollte, dass der Mann eine Maske aufsetzt.

Einen Zwangs-Stopp im Essener Hauptbahnhof hat am Mittwoch ein 57-Jähriger aus Hamburg einlegen müssen. Er hatte am Nachmittag im Intercity von Stuttgart nach Hamburg einen Schaffner bedroht. Der Bahn-Mitarbeiter hatte den Fahrgast auf die bestehende Maskenpflicht aufmerksam gemacht. „Darauf soll der Mann aus Hamburg aggressiv reagiert und dem 28-jährigem Bahnmitarbeiter in drohender Art- und Weise erklärt haben, dass er ihm nichts zu sagen habe“, teilt die Bundespolizei am Donnerstag in einer Meldung mit.

Masken-Gegner musste am Essener Hauptbahnhof aussteigen

Die Bahn handelte konsequent: Am Hauptbahnhof Essen musste der Mann den Zug verlassen. Die Bundespolizei nahm den Maskengegner in Empfang. „Unter Protest“, heißt es, „stieg der 57-Jährige schließlich aus.“ Er muss sich jetzt in einem Strafverfahren wegen Nötigung verantworten.

In Deutschland gibt es derzeit bundesweites Entsetzen über einen brutalen Fall in Idar-Oberstein: Dort brachte der Kunde einer Tankstelle den Angestellten mit einem Kopfschuss um. Der Angstellte hatte den Kunden auf die Maskenpflicht hingewiesen.

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