Todesermittlungen

Essen: Das Rätsel um die Leichenfunde an der Ruhr ist gelöst

Die beiden Leichen aus der Ruhr waren von einem Hubschrauber aus entdeckt worden.,

Die beiden Leichen aus der Ruhr waren von einem Hubschrauber aus entdeckt worden.,

Foto: Wolfram Kastl / dpa

Essen/Weeze.  Nun steht auch die Identität des zweiten Toten fest, der am 14. Juni an der Ruhr von einem Hubschrauber aus entdeckt worden ist.

Nach dem doppelten Leichenfund in der vergangenen Woche an der Ruhr in Überruhr-Hinsel konnte nun auch der zweite Tote identifiziert werden. Es handelt sich um einem 54-Jährigen aus Weeze. Wie die Polizei Essen am Mittwoch berichtete, war der Mann zu einer Weiterbehandlung in ein Essener Krankenhaus gebracht worden, das er auf eigenen Wunsch verließ. Danach hat sich seine Spur verloren.

Der Niederrheiner galt etwa zwei Wochen lang als vermisst, bevor seine Leiche auf einem Feld der städtischen Wassergewinnung an der Marie-Juchacz-Straße entdeckt wurde.

Wie Polizeisprecherin Sylvia Czapiewski sagte, war die Ursache für den Tod des 54-Jährigen nicht mehr zu ermitteln. Es gebe jedoch keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

Bei der zweiten Toten, die am 14. Juni in Höhe der Rote Mühle gefunden wurde, handelte es sich - wie bereits berichtet - um eine vermisste 86-Jährige aus Überruhr-Holthausen. Die Ermittler gehen in diesem Fall von einem Suizid aus.

Nach wie vor ungeklärt ist die Identität des Toten, den ein Landwirt bei Mäharbeiten auf einem Feld an der Dahlhauser Straße gefunden hat. Es stehen DNA-Analysen aus, sagte die Polizeisprecherin.

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