Innogy-Übernahme

Eon-Chef Teyssen versichert: Essen bleibt Konzernsitz

Johannes Teyssen.

Foto: Deutzmann / deutzmann.net

Johannes Teyssen. Foto: Deutzmann / deutzmann.net

Essen.   Johannes Teyssen hat in dem Innogy-Übernahmedeal ein klares Bekenntnis zum Standort abgegeben. Offen ließ er die Zukunft des Innogy-Campus.

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Eon-Chef Johannes Teyssen hat in der anstehenden Übernahme der RWE-Tochter Innogy ein klares Bekenntnis zum Standort Essen abgegeben. Essen werde auch künftig Sitz des Unternehmens sein, betonte Teyssen am Dienstag vor Journalisten.

Ob die Übernahme dagegen Auswirkungen auf den geplanten Innogy-Campus an der Hyussenallee haben wird, ließ er offen. Eon habe sich damit noch nicht beschäftigt, dafür sei es noch zu früh. „Wir werden das in aller Ruhe und in Rücksprache mit der Stadt Essen diskutieren und eine vernünftige Lösung finden“, sagte Teyssen. Die Integration der RWE-Tochter ist erst ab dem Jahr 2020 geplant.

Eon und Innogy haben 4700 Mitarbeiter in Essen

Die Arbeiten am neuen Innogy-Campus sollen indes bereits in diesem Jahr starten. Der erste Bauabschnitt wird 2020 fertig sein, der gesamte Büro-Komplex 2024. Dann läuft auch der Mietvertrag im RWE-Tower aus, wo Innogy bislang sitzt. Noch ist offen, wie viele Arbeitsplätze Eon nach der Übernahme von Innogy in Essen haben wird. Derzeit beschäftigt Eon in der Zentrale am Brüsseler Platz 1500 Mitarbeiter. Innogy zählt in Essen 3200 Beschäftigte. Vor allem in beiden Konzernverwaltungen dürfte es Einsparpotenzial geben.

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