Zombiewalk

EMG und Zombiewalk-Veranstalter planen gemeinsam für 2020

In diesem Jahr gab es wegen des heftigen Streits zwischen der Essener Marketing GmbH und dem Veranstalter nur einen kleinen Zombiewalk, das soll 2020 wieder anders werden.

In diesem Jahr gab es wegen des heftigen Streits zwischen der Essener Marketing GmbH und dem Veranstalter nur einen kleinen Zombiewalk, das soll 2020 wieder anders werden.

Foto: Ina Fassbender / dpa

Essen.  Der Streit zwischen Essen Marketing und Zombiewalk-Veranstalter Dirk Bußler ist beigelegt, im nächsten Jahr soll es ein gemeinsames Event geben.

Es sei ein „produktives Gespräch“ gewesen, als Ergebnis steht ein Ende des Streits, der den diesjährigen Zombiewalk torpedierte: Der Geschäftsführer der Essen Marketing GmbH, Richard Röhrhoff und Dirk Bußler, Veranstalter des Zombiewalks, haben sich nach eigenen Angaben nun aber auf die Weiterführung des Grusel-Events Zombiewalk Essen geeinigt. „Der Walk wird 2020 wie in den Jahren zuvor wieder an Halloween durch die Essener Innenstadt ziehen, eingebettet in einen Halloween-Abend im Rahmen des Essen Light Festivals“, heißt es in einer Mitteilung der EMG von Dienstagabend.

Halloween-Feier auch für Kinder und Familien, dann die große Parade

Geplant sei, am 31. Oktober 2020 ab dem späten Nachmittag eine Halloween-Feier für Kinder und Familien inklusive Umzug, Schminkangeboten und weiteren Programmpunkten in der Essener Innenstadt steigen zu lassen. Ab 20 Uhr solle zwischen der Viehofer Straße und dem Willy-Brandt-Platz eine große Halloween-Parade stattfinden. „Der Zombiewalk wird die Parade am Abend geschlossen anführen.“

Den Untoten soll ein Zug aus weiteren kostümierten Grusel-Freunden folgen. Eine Jury prämiert im Anschluss bei einer Feier die besten Kostüme. Die EMG will an diesem Tag auch die Innenstadt-Gastronomen und Schausteller einbinden. Dirk Bußler: „Ich freue mich, dass wir durch diese Zusammenarbeit Deutschlands größtem und ältesten Zombiewalk eine gute Zukunft geben können.“ In den vergangenen Jahren nahmen bis zu 2000 Kostümierte an dem Walk teil.

Regelmäßige gemeinsame Gespräche zur Vorbereitung auf 2020 sind verabredet

Um das neue Konzept detailliert auszuarbeiten, werde es künftig regelmäßig gemeinsame Treffen zwischen Bußler und der EMG geben. EMG-Chef Richard Röhrhoff: „Wir haben nun ein starkes Angebot für die City ab 20 Uhr, welches das Light Festival als große Publikumsveranstaltung thematisch sehr gut ergänzt. Nachmittags bereits für Kinder und Familien und am Abend für alle älteren Grusel-Freunde.“

Dirk Bußler ergänzt, dass mit der neuen Lösung der Betrieb in den Innenstadt-Geschäften nicht gestört wird, da die Parade nach 20 Uhr stattfindet und die Geschäfte zu dieser Zeit schon geschlossen sind. Dank des Essen Light Festivals kommen aber mittlerweile auch nach Ladenschluss noch viele tausend Besucher in die Essener City. Beide betonen: „Wir wünschen uns eine tolle und friedliche Halloween-Feier für die Stadt Essen. Daran arbeiten wir jetzt“.

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