Mordkommission

Die Schüsse auf eine Essener Wohnung waren versuchter Mord

Nach den Schüssen auf eine Wohnung in Essen-Stoppenberg sitzt ein 28-Jähriger in Untersuchungshaft.

Nach den Schüssen auf eine Wohnung in Essen-Stoppenberg sitzt ein 28-Jähriger in Untersuchungshaft.

Essen.   Tatverdächtiger feuerte mehrere Kugeln aus einer scharfen Waffe in Essen-Stoppenberg ab. Jetzt sitzt der 28-Jährige in Untersuchungshaft.

Knapp drei Wochen nach den Schüssen auf eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Essen-Stoppenberg hat die zuständige Mordkommission den mutmaßlichen Schützen ermitteln können. Ein 28 Jahre alter Tatverdächtiger konnte am Sonntag festgenommen werden, bestätigte die Polizei Essen am Dienstag auf Nachfrage.

Seit Montag sitzt der Mann in Untersuchungshaft, sagte Oberstaatsanwältin Birgit Jürgens. Der Vorwurf laute auf versuchten Mord. Es sei gezielt auf ein Fenster geschossen worden, ohne zu wissen, wer sich womöglich dahinter befunden habe.

Mehrere Menschen befanden sich in der Wohnung

Wie die Polizei über eine Woche nach dem beabsichtigten Tötungsdelikt berichtet hatten, hielten sich zum Zeitpunkt des Anschlags am 27. April gegen 4 Uhr in der Frühe mehrere Personen in der Wohnung auf, glücklicherweise aber wohl nicht in dem Raum, in dem die aus einer scharfen Waffe abgefeuerten Geschosse einschlugen.

Wieviele Schüsse abgegeben worden sind und wie viele Menschen sich in der Wohnung befanden, sagte die Oberstaatsanwältin nicht. Auch zu den möglichen Hintergründen der Tat wollen die Behörden noch keine Angaben machen. „Wir stehen erst am Anfang der Ermittlungen“, so Jürgens.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben