Straßenbau

Die Bottroper Straße wird auf sechs Spuren ausgebaut

Die Bottroper Straße wird ausgebaut. Ab der Friedrich-Lange-Straße ist stadteinwärts eine Fahrspur gesperrt.

Die Bottroper Straße wird ausgebaut. Ab der Friedrich-Lange-Straße ist stadteinwärts eine Fahrspur gesperrt.

Foto: Socrates Tassos

Essen.   Die Bottroper Straße wird in Höhe des geplanten Stadtquartiers Essen 51 im Krupp-Gürtel auf sechs Spuren erweitert. Die Arbeiten dauern ein Jahr.

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An der Bottroper Straße rollen die Bagger an, die Bauarbeiten für den geplanten sechsspurigen Ausbau haben begonnen. Die heute noch vierspurige Hauptverkehrsachse wird in den kommenden Monaten nach Süden hin zwischen der Friedrich-Lange-Straße und dem Berthold-Beitz-Boulevard erweitert, um jene zusätzlichen Verkehre aufzunehmen, die mit der Ansiedlung von Ikea und der Fertigstellung von Essen 51 erwartet werden.

Bis zum Jahr 2020 soll das Gelände für Essen 51 erschlossen sein

Im nördlichen Teil des Kruppgürtels errichtet die Essener Thelen Gruppe, wie berichtet, ein komplett neues Stadtquartier. In den kommenden Jahren sollen auf dem Areal zwischen Helenenstraße, Bottroper Straße, Berthold-Beitz-Boulevard und Pferdebahnstraße bis zu 1500 Wohnungen, Restaurants, Büros und Gewerbeimmobilien entstehen.

Bis zum Jahr 2020 soll das 60 Hektar große Gelände vollständig erschlossen sein. Die Stadt hat dafür mit der Thelen Gruppe einen städtebaulichen Vertrag geschlossen, dessen Bestandteil der sechsspurige Ausbau der Bottroper Straße ist. Die Thelen Gruppe greift dafür ins eigene Portemonnaie, die Bauausführung hat die Mülheimer Anton Schön GmbH übernommen, die inzwischen zur Essener Firmengruppe gehört. Zu den Kosten macht die Thelen Gruppe keine Angaben.

Die Stadt kommt allein für die Erneuerung der Fahrbahn auf

Die Stadt Essen kommt allein für die Erneuerung der bestehenden Fahrbahn auf, was mit 1,2 Millionen Euro zu Buche schlägt. Der Ausbau umfasst insgesamt vier Bauabschnitte. Die südliche Fahrspur stadteinwärts ist seit gestern gesperrt, das Abbiegen in die Helenenstraße und in die Straße am Lichtbogen ist nicht möglich. Trotz Ferienzeit ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Stadt rechnet mit zwölf Monaten Bauzeit. Bäume, die für die Erweiterung der Straße weichen müssen, sollen im Anschluss nachgepflanzt werden.

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