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Diakonie-Laden in Essener Aldi-Stammhaus eröffnet

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Essens Oberbürgermeister Tomas Kufen (3.v.r.) kam zur Eröffnung des Diakonie-Ladens nach Schonnebeck.

Essens Oberbürgermeister Tomas Kufen (3.v.r.) kam zur Eröffnung des Diakonie-Ladens nach Schonnebeck.

Foto: Vladimir Wegener / FUNKE Foto Services

Essen-Schonnebeck.  Dort, wo die Geschichte von Aldi einst begann, hat ein Diakonieladen eröffnet. Die Mitarbeiter sind auf die Hilfe der Essener angewiesen.

Die Neue Arbeit der Diakonie Essen hat in Schonnebeck einen neuen Diakonieladen eröffnet – den bislang größten seiner Art in Essen. Standort ist an der Huestraße 89: Vor über 100 Jahren begann auf diesen gut 500 Quadratmetern die Geschichte des Discounters Aldi als im Jahr 1919 das „Kaufhaus für Lebensmittel Karl Albrecht“ erstmals seine Türen für die Kunden öffneten.

Aldi-Filiale war Ende 2020 umgezogen

Aus dem elterlichen Krämerladen machten die Brüder Karl und Theo Albrecht im Laufe der Jahrzehnte ein international expandierendes Unternehmen. „Wir freuen uns sehr darüber, unser neues Geschäft an diesem traditionsreichen Ort öffnen zu können“, sagt Geschäftsführer Michael Stelzner, der den Standort zusammen mit Oberbürgermeister Thomas Kufen und Stadtdirektor Peter Renzel am Freitag eröffnete. Die Aldi-Filiale mit der Nummer eins war Ende vergangenen Jahres in einen Neubau an der benachbarten Saatbruchstraße umgezogen und bietet dort auf gut 1200 Quadratmetern nicht nur ein größeres Angebot an Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch, sondern auch breitere Gänge und mehr Parkplätze.

Die Neue Arbeit der Diakonie verfolgt als soziales Unternehmen mit ihrem Konzept Beschäftigungs‐ und Qualifizierungsförderung für Langzeitarbeitslose. Insgesamt sind bei dem Beschäftigungswerk rund 400 Langzeitarbeitslose tätig, die vielfältige Aufgaben rund um die Diakonieläden erledigen. Die Frauen und Männer bereiten gespendete Möbel wieder auf, sortieren die großen Mengen an abgegebenen Textilien und ordnen die Mengen an Haushaltsartikeln, die die Menschen dem Hilfswerk zur Verfügung stellen. In dem Schonnebecker Laden sind 30 Mitarbeiter beschäftigt. Angeboten werden Textilien und Gebrauchsgütern des täglichen Lebens wie Bekleidung, Accessoires, Schmuck, Schuhe,Haushaltwaren, Spielzeug, Bücher, CDs, DVDs zu kleinen Preisen. Die Mitarbeiter achten darauf, dass die Sachen noch in einem guten Zustand sind.

Spenden abgeben oder abholen lassen

Die Diakonieläden in den verschiedenen Essener Stadtteilen leben von Spenden und nehmen alle Dinge des täglichen Lebens an. Das Team holt auch Spenden ab. Wer also aussortiert hat und Spenden abgeben möchte, kann das direkt vor Ort tun oder sich unter 81581180 oder 0162 24 888 254 melden. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 16 Uhr.

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