Stadtentwicklung in Essen

Der Ostermannplatz im Eltingviertel wird nicht bebaut

Der Protest der Anwohner-Initiative gegen die Bebauung des Ostermannplatzes im Eltingviertel scheint Erfolg zu haben.

Der Protest der Anwohner-Initiative gegen die Bebauung des Ostermannplatzes im Eltingviertel scheint Erfolg zu haben.

Foto: Foto: Uwe Möller

Essen.  Der Ostermannplatz im Eltingviertel wird nun doch nicht bebaut: Eine Kita soll stattdessen an der Altenbergstraße entstehen.

Der Streit um die Bebauung Ostermannplatzes im Eltingviertel scheint für die Anwohner-Initiative doch ein glückliches Ende zu nehmen. Wie Stadtdirektor Hans-Jürgen Best am Donnerstag vor dem Ratsausschuss für Stadtplanung

und Bauordnung mitteilte, soll der Ostermannplatz nicht bebaut werden. Die Stadt führt dafür städtebauliche Gründe und den Klimaschutz an. Der Platz, für dessen Erhalt sich eine Anwohner-Initiative stark macht, soll stattdessen aufgewertet, die Aufenthaltsqualität für die Nachbarschaft verbessert werden. 2021 soll es nach den Plänen der Stadt soweit sein. Einen Antrag auf finanzielle Förderung durch das Land NRW hat die Stadt nach eigenen Angaben bereits auf den Weg gebracht.

Als Alternative zum Ostermannplatz kommt ein Grundstück an der Altenbergstraße infrage

Der Bau einer Kindertagesstätte ist damit aber nicht vom Tisch. Als Standort käme dafür aus Sicht der Stadt ein Grundstück an der Altenbergstraße 14 in Betracht. Die Stadtverwaltung und das Wohnungsunternehmen Vonovia prüfen laut Best bereits, ob ein Grundstückstausch infrage kommt. Vonovia hatte eine Kita auf eigenem Grund auf dem Ostermannplatz bauen wollen. Das Areal an der Altenbergstraße stehe zumindest teilweise sofort für eine Bebauung zur Verfügung. Einen Teil des Grundstücks benötigt die Emschergenossenschaft im Zusammenhang mit der Renaturierung des so genannten Emschersystems.

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