Nahverkehr

Bahn empfiehlt Umleitung für Fahrgäste der Linie S6

Die Station Essen-Kettwig bleibt auch weiterhin für die meisten Fahrgäste der S6 vorläufig Endstation. Nur wenige Züge fahren weiter bis Werden. Die Strecke zwischen Hauptbahnhof und Kettwig ist wegen Bergwerksschäden und einer defekten Stützwand gesperrt.

Foto: Alexandra Roth

Die Station Essen-Kettwig bleibt auch weiterhin für die meisten Fahrgäste der S6 vorläufig Endstation. Nur wenige Züge fahren weiter bis Werden. Die Strecke zwischen Hauptbahnhof und Kettwig ist wegen Bergwerksschäden und einer defekten Stützwand gesperrt. Foto: Alexandra Roth

Essen.   Die Trasse der Linie S6 bleibt ab Kettwig noch länger gesperrt. Ab Montag können Pendler problemlos die Umleitung über Duisburg nutzen.

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Die Deutsche Bahn muss die Fahrgäste der S-Bahn-Linie S6 weiter vertrösten. Noch steht das ganze Ausmaß des Bergwerksschadens unweit des Haltepunktes Essen-Hügel nicht fest. Die Strecke zwischen dem Essener Hauptbahnhof und der Station Kettwig bleibt auf jeden Fall die nächsten Wochen noch gesperrt, möglicherweise länger. Die Deutsche Bahn empfiehlt ihren Kunden, die den Pendelverkehr nicht nutzen wollen, auf andere Zugstrecken auszuweichen.

10.000 Fahrgäste von Sperrung betroffen

Die S6-Bahntrasse zwischen Düsseldorf und Essen wird von Pendlern gerne genutzt. Von der seit dem 18. Oktober anhaltenden Sperrung sind täglich rund 10.000 Fahrgäste betroffen. Streckeninspekteure hatten damals eine starke Wölbung an einer Stützwand entdeckt. Bei den darauf angeordneten Sondierungsbohrungen wurden bereits mehrere Hohlräume in 30 Meter Tiefe entdeckt.

Die Bohrungen unter der Bahntrasse sollen an diesem Wochenende abgeschlossen werden. Bis Ende nächster Woche sollen die Ergebnisse ausgewertet werden. „Dann hoffen wir, eine erste Einschätzung machen zu können, wie lange die Reparaturarbeiten dauern werden“, berichtet DB-Sprecher Dirk Pohlmann.

Umleitung über Duisburg und Mülheim möglich

Die DB setzt die nächsten Wochen weiter Pendelbusse zwischen Kettwig und dem Essener Hauptbahnhof ein, und zwar nach Fahrplan im 20-Minuten-Takt montags bis freitags und alle 30 Minuten am Wochenende. Da ab Montag die Gleisbauarbeiten auf der Strecke zwischen Düsseldorf und Duisburg abgeschlossen sind, fahren auch wieder die S1 und Regionalzüge ohne Einschränkungen. Wer die Umleitung über Mülheim und Duisburg nutzen will, muss nicht draufzahlen. Die DB akzeptiert die Fahrkarten, die für die S6 gelöst wurden.

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