Gault Millau

Das sind Essens neue Spitzen-Köche im „Gault Millau“

Tobias Piotrowsky (l.) und Jürgen Fehrenbach führen Regie in der Küche von Paul’s Brasserie. Das Restaurant auf der Huyssenallee hat es nach gerademal einem Jahr nach der Eröffnung in den Gault Millau geschafft

Tobias Piotrowsky (l.) und Jürgen Fehrenbach führen Regie in der Küche von Paul’s Brasserie. Das Restaurant auf der Huyssenallee hat es nach gerademal einem Jahr nach der Eröffnung in den Gault Millau geschafft

Foto: Christian Schmitt

Essen.   Im aktuellen Restaurantführer Gault Millau tauchen gleich vier Essener Lokale neu auf. Insgesamt schaffen es 15 Gastronomien in die Bewertungen.

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Der renommierte Restaurantführer „Gault Millau“ hat wieder Deutschlands Spitzen-Gastronomien geadelt. Die neue Ausgabe dürfte dabei auch in einigen Essener Küchen für besonderen Jubel gesorgt haben. Denn es tauchen gleich vier Restaurants neu darin auf und erreichen zudem auf Anhieb Punktewertungen mit einer Kochhaube und somit mindestens 13 von maximal 20 Punkten.

Gerade für die Neuen dürfte die Aufnahme in den „Gault Millau“ vor allem ein willkommener Werbeeffekt sein. Auch wenn bei dem einen oder anderen Gastronomen immer auch die kleine Sorge mitschwingt, dass ihre Küche nun das Etikett „abgehoben und teuer“ bekommen könnte.

Von den vier Essener Top-Aufsteigern gehören gleich zwei Restaurants zum Gastroimperium des Gastronomen Franco Giannetti. Jeweils 14 Punkte und somit eine Kochmütze tragen das Lucente (Rüttenscheider Straße 212) und Paul’s Brasserie auf der Huyssenallee 7. Während das Lucente quasi Giannettis „Stammhaus“ ist, in dem Küchenchef Giovanni seit vielen Jahren Regie führt, ist Paul’s Brasserie erst im Oktober 2017 an den Start gegangen; für die Küchenchefs Tobias Piotrowsky und Jürgen Fehrenbach damit sicher eine besondere Ehrung nach so kurzer Zeit. „Das war zwar nie das Ziel gewesen, aber es freut uns natürlich. Es zeigt, dass wir eine ordentliche Küche fahren“, sagte am Montag Martin Brandenburg, Verwaltungsdirektor von Giannettis Firmengruppe, stellvertretend für das Brasserie-Team. Vor einigen Tagen hatte Restaurant-Leiter Dennis Zerbe bereits über die Bedeutung der Auszeichnung gesagt: „Da zählt zu 100 Prozent nur das, was auf dem Teller ist.“ Damals wusste er aber noch nicht, dass es beim ersten Anlauf gleich für 14 Punkte gereicht hat.

Neu auf Kochmützen-Niveau liegen auch das Gourmet-Restaurant „M“ in Mintrops Stadthotel sowie das vietnamesische Spezialitäten-Restaurant „My Dad made“ (Rüttenscheider Straße 301). Beide erreichen 13 Punkte und eine Kochmütze. Schließlich erhält das Arabesque (Rellinghauser Straße 117) im Gault Millau erstmals eine Erwähnung.

Zwei Restaurants in Essen mit 16 Punkten

Aber auch viele bereits ausgezeichnete Spitzen-Gastronomien der Stadt haben ihre Bewertungen erfolgreich verteidigt. Als beste Restaurants mit jeweils 16 Punkten schnitten das La Grappa von Patron Rino Frattesi sowie Knut Hannappels gleichnamiges Lokal ab. Sie tragen damit wie schon in den Jahren zuvor zwei Kochmützen. Gleiches gilt für die „Schote“ von Nelson Müller, der diesmal 15 Punkte erhielt, allerdings vor zwei Jahren noch zur Riege der 16-Punkte-Restaurants gehörte. 15 Punkte und zwei Kochmützen darf sich auch die Rotisserie du Sommelier von Inhaber Thomas Friedrich und Küchenchef Andre Kauke anheften.

Bei aller Euphorie jedoch gibt es auch etwas Wasser in den Wein zu schütten: Unter den deutschen Top-Restaurants, die mindestens 17 von maximal 20 Punkten erreichen, ist auch in diesem Jahr wieder kein Essener Lokal zu finden.

Die weiteren Bewertungen im Gault Millau

Tablo(14 Punkte, eine Mütze), Jade (13 Punkte, eine Mütze), Oase Due (14 Punkte, eine Mütze), Hugenpöttchen (14 Punkte, eine Mütze), Schiffers (13 Punkte, eine Mütze), Casino Zollverein (13 Punkte, eine Mütze)

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