Kultur und Corona

Corona sorgt für Spielplan-Änderung im Essener Opernhaus

Im Aalto-Theater stellt die Corona-Pandemie den Spielplan derzeit gehörig auf den Kopf.

Im Aalto-Theater stellt die Corona-Pandemie den Spielplan derzeit gehörig auf den Kopf.

Foto: Andre Hirtz / Funke Foto Services

Essen.  Das Essener Aalto-Theater sagt die Premiere von „Impresario Dotcom“ Pandemie-bedingt ab. "Dogville"-Uraufführung kommt erst 2022/23.

Corona bringt die Spielpläne der Essener Theater und Philharmonie weiter in Bedrängnis. Das Aalto-Musiktheater verzichtet nun auf die Aufführung der Oper „Impresario Dotcom“ der slowakischen Komponistin Ľubica Čekovská. "Intendanz und Geschäftsführung haben sich zu diesem Schritt entschieden, da eine Präsentation vor dem Hintergrund der derzeitigen Pandemie-Entwicklung nicht realistisch erscheint", heißt es in einer Mitteilung. Die Aalto-Premiere der deutschen Erstaufführung war für den 13. März 2021 geplant.

Opernwerk nach dem Film von Lars von Trier

Das Stück war als Ersatz für die ursprünglich geplante Uraufführung von Gordon Kampes Oper „Dogville“, die auf dem gleichnamigen filmischen Meisterwerk von Lars von Trier basiert, in das Programm aufgenommen worden. Die Premiere von „Dogville“ wird nun in der Spielzeit 2022/2023 am Aalto-Theater stattfinden.

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