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Bahn verwüstet: Frankfurter Problemfans in Essen festgesetzt

Bundespolizisten setzten Frankfurter Problemfans in Essen fest.

Bundespolizisten setzten Frankfurter Problemfans in Essen fest.

Foto: Bundespolizei

Essen/Gelsenkirchen/Frankfurt.   23 Anhänger aus Frankfurt wurden in Gewahrsam genommen. Zuvor hatte eine nach Gelsenkirchen reisende Fangruppe einen Regionalexpress verwüstet.

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Vor dem Bundesligaspiel Schalke gegen Frankfurt am Samstag in Gelsenkirchen haben Einsatzkräfte der Bundespolizei gegen 14 Uhr sogenannte Risikofans am Bahn-Haltepunkt Essen Zollverein-Nord festgesetzt.

Um Straftaten zu verhindern, nahmen die Beamten 23 Frankfurter in Gewahrsam, drei Vermummten gelang die Flucht, berichtete die Behörde am Montag.

Im Rahmen der Durchsuchung der Gruppierung wurde bei einem 23-jährigen Frankfurter eine geringe Menge Marihuana sichergestellt. Da gegen Teile der Gruppe ein bundesweit gültiges Stadionverbot bestand, wurden sie später zum Bochumer Hauptbahnhof gebracht, von dort traten sie ihre Rückreise nach Frankfurt an.

Während der Abfahrt des Zuges betätigte eine bislang unbekannte Person aus der Gruppe die Notbremse. Ein Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von Notrufen wurde eingeleitet.

Zuvor hatte eine Gruppe von rund 420 Frankfurter Anhängern während der Anreise im Regionalexpress von Siegen nach Bochum gewütet. Es kam zu mehreren Sachbeschädigung und Verunreinigungen, so die Bundespolizei.

Unbekannte hatten fünf Kameras in dem Zug abgeklebt. Zudem wurden diverse Verkleidungsteile mit einem Lackstift beschmiert. Entsprechende Ermittlungsverfahren und Bußgeldverfahren wegen Sachbeschädigung sowie Verunreinigung von Bahnanlagen wurden eingeleitet. (j.m.)

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