Gastronomie

Brasserie „Paul’s“ füllt Lücke auf der Huyssenallee

In der neuen Brasserie „Paul’s“ an der Huyssenallee bedienen (v. li.) Amin Emadi, Mallique Sankari und Restaurantleiter Dennis Zerbe die Gäste.

Foto: Socrates Tassos

In der neuen Brasserie „Paul’s“ an der Huyssenallee bedienen (v. li.) Amin Emadi, Mallique Sankari und Restaurantleiter Dennis Zerbe die Gäste. Foto: Socrates Tassos

Essen.   Gastronom Giannetti hat lang gehegte Idee verwirklicht: ein Restaurant im französischen Stil. Brasserie füllt an der Huyssenallee eine Lücke.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Anschrift Huyssenallee 7 ist in der Essener Gastronomie-Szene seit jeher ein Begriff. Seit den siebziger Jahren bewirtete hier das „Gallo“, ein beliebter Italiener, seine Gäste.

Doch dann stand das Lokal sechs lange Jahre leer. Eine unappetitliche Lücke, die der Essener Groß-Gastronom Franco Giannetti („Lucente“, „Officina“, „Vincent & Paul“, „La Bistecca“, „KohleCraftWerk“, „Casino Zollverein“) jetzt mit einer erfrischenden Neu-Interpretation der französischen Brasserie geschlossen hat.

Seiner neuesten Schöpfung hat er den Namen „Paul’s“ verpasst.

Italiener mit Interesse an französischer Gastronomie

Dass ein sympathischer Hundekopf das markante Logo in den beiden großen Fenstern am Eingang ziert, ist kein Zufall, sondern pure Absicht. „Paul hieß mein Hund, ein Boxer-Labrador-Mischling“, verrät Franco Giannetti, und fügt hinzu: „Ich wollte schon immer eine Brasserie eröffnen.“

Sein Interesse an der französischen Gastronomie ist im „La Belle Epoque“ in Mülheim geweckt worden, wo der Spross toskanischer Eltern sein Handwerk erlernt hat.

Französische Klassiker auf der Speisekarte

Wer „Paul’s Brasserie“ betritt, dem fällt zuerst das prägnante Outfit des Personals auf: schwarze Hose, weißes Hemd und darüber die passend gestreiften Hosenträger.

Freunde der französischen Küche – und erst recht der Sprache Molières – dürfen sich schon beim Studium der Speisenkarte im Schlaraffenland des guten Geschmacks wähnen. Neben Klassikern wie Steak Tartare (19 Euro), Boeuf Bourguignon, Coq au Vin (20 Euro), Bouillabaisse, Crème brûlée (8 Euro) und Moelleux au Chocolat gibt es Spezialitäten wie „Sautierter Kalbsbries“ und die Gänsestopfleberterrine.

Eine kleine Überraschung ist die „Bar à huitres“, die Austernbar, in der die Gillardeau auf Eis liegen.

Leitung in erfahrenen Händen

Den Mittagstisch nennen sie im „Paul’s“ in französischem Originalton „Le Menu Déjeuner“, die Fischgerichte „Poissons“ und die Suppen „Les Soups“. Eine sprachliche Herausforderung, die allerdings zu meistern sein dürfte.

Die Leitung des Restaurants liegt in den Händen von Dennis Zerbe, der zuvor im Zwei-Sterne-Restaurant Fährhaus Sylt, in Nelson Müllers Rüttenscheider Schote und im Nassauer Hof gewirkt hat. Am Herd im Paul’s stehen vier Köche, darunter der Düsseldorfer Top-Koch Jürgen Fehrenbach.

Das Paul’s hat sonntags und montags geschlossen, der Mittagstisch wird dienstags bis freitags von 12 bis 15 Uhr angeboten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik