Spielplätze

Stadtbezirk Borbeck erhöht Zahl der Spielplatzpatenschaften

Der Spielplatz Matthäuskirchstraße wurde im vergangenen Jahr renoviert.Derzeit wird die Treppe erneuert. Die Spielplatzpaten Walburga und Klaus Adelskamp gehören zu den 393 Spielplatzpaten in Essen..

Der Spielplatz Matthäuskirchstraße wurde im vergangenen Jahr renoviert.Derzeit wird die Treppe erneuert. Die Spielplatzpaten Walburga und Klaus Adelskamp gehören zu den 393 Spielplatzpaten in Essen..

Foto: Carsten Klein

Borbeck/Frohnhausen.   Zwei weitere Spielplatzpatenschaften werden im Stadtbezirk IV gezählt. Doch die Quote ist nur durchschnittlich. OB lädt zum Patenempfang ein.

Kein Stadtbezirk in Essen verfügt über so viele Spielplätze wie der Stadtbezirk IV Borbeck. 77 Spielplätze wurden bei der letzten Analyse gezählt. Auch der Stadtbezirk III kann sich mit 63 Spielplätzen sehen lassen. Und das Erfreuliche: In Borbeck und Umgebung gibt es zwei weitere Spielplatzpatinnen und -paten und damit 36 insgesamt. Damit kümmern sich Paten um 42 Prozent aller Spielflächen, was allerdings nur ein durchschnittlicher Wert ist.

Die beste Versorgungsquote im Stadtgebiet hat allerdings der Bezirk II mit 84 Prozent: 28 Patinnen kümmern sich um 31 Spielplätze.

Vor 25 Jahren eingeführt

Seit über 25 Jahren unterstützen die Essener die Stadtverwaltung bei der Verbesserung der Spielmöglichkeiten für Kinder. Grundlage ist die Kooperation der Stadt mit dem Deutschen Kinderschutzbund, Ortsverband Essen. Heute gibt es 253 Spielplatzpatenschaften und damit fünf mehr als im Vorjahr, so dass fast 400 ehrenamtliche Spielplatzpatinnen und -paten ein offenes Ohr für Kinder, deren Familien und Nachbarn haben. Neben vielen Privatpersonen sind auch Schulen und Verbände wie etwa die Jugendrotkreuzgruppe Wolfsbankring, das Mehrgenerationenhaus in Frohnhausen oder der Kleingärtnerverein Hohe Birk am Birkmannsweg dabei.

Die Bezirksvertretungen fördern die Paten mit einer Pauschale von jeweils 77,50 Euro im Jahr, der Stadtbezirk IX gibt sogar 88 Euro. Auch der Kinderschutzbund beteiligt sich finanziell und erstattet bis zu 77,50 Euro pro Jahr für Ausgaben. Insgesamt zahlen die Bezirksvertretungen 19.500 Euro im Jahr und die Stadt Essen noch einmal 25.500 Euro. Pro Spielplatz kann eine Förderung von 2550 Euro für bauliche Maßnahmen beantragt werden.

„Alle Beschwerden konnten erledigt werden.“

Die meisten Eingaben aus der Bürgerschaft betrafen die Reinigung und Pflege der Spielplätze, Ruhestörungen sowie Nachfragen wegen Reparaturen oder Ersatz defekter Spielgeräte. „Alle Anfragen oder Beschwerden konnten erledigt werden“, teilt das Jugendamt den Kommunalpolitikern mit.

Klaus Adelskamp, der gemeinsam mit Ehefrau Walburga die Patenschaft über den Spielplatz Matthäuskirchstraße in Bochold hat, bat jetzt in der Bezirksvertretung IV, die Kontrollen der Spielplätze auch auf die Nachtzeit auszudehnen. Denn dann käme es zu den größten Beschädigungen und Ruhestörungen.

>>> OB lädt alle zwei Jahre zum Erfahrungsaustausch

  • Alle zwei Jahre bedankt sich der Oberbürgermeister für das soziale Engagement der Spielplatzpaten und lädt sie zu einem Erfahrungsaustausch ein.
  • Außerdem werden langjährige Patinnen und Paten geehrt. Der nächste Empfang findet am Freitag, 5. Juli, im Rathaus statt.

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