Frintroper Straße

Ruhrbahn-Baustelle nervt die Autofahrer in Frintrop

Ruhrbahn-Baustelle Frintroper Straße

Ruhrbahn-Baustelle Frintroper Straße

Foto: Dietmar Mauer

Essen-Frintrop.   Baustellen und Autofahrer werden wohl nie ein inniges Verhältnis haben. Das zeigt sich zurzeit auf der Frintroper Straße.

„Willkommen in Frintrop“ ist auf dem großen, grünen Blumenkübel am Straßenrand zu lesen. Normalerweise haben die Autofahrer auf der Frintroper Straße in Richtung Oberhausen nicht die Zeit, einen seitlichen Blick auf den Kübel zu werfen. Das ist zurzeit anders. Im Stau hat man schon eher mal Muße.

Die Ruhrbahn erneuert seit Anfang April auf rund 420 Metern die etwa 30 Jahre alten Gleise sowie zwei Weichen. Die Gesamtbauzeit beträgt etwa drei Monate. Die Umsetzung erfolgt in mehreren Bauabschnitten. An der Baustelle wird der Autoverkehr einspurig mit Hilfe zweier Ampeln abwechselnd vorbeigeführt. Und das erfordert von den motorisierten Verkehrsteilnehmern Geduld – und auch von den Anlieferern für das Einkaufszentrum.

„Leider kein Aprilscherz!“

Das spiegelt sich auch bei Frintroper Gruppen in den Sozialen Medien wider. „Totale Hölle. . . das war heute der schlimmste Morgen überhaupt“, „Oh ja. . . da kommen ja immer nur vier Autos drüber“, „Die Lkw, die Rewe und Aldi beliefern, kommen kaum um die Kurve. So ein Blödsinn, der da wieder geplant wurde“ lauten Kommentare.

Ein Mitglied des Netzwerks fasst sich äußerst kurz und nimmt Bezug auf den Baubeginn: „Leider kein Aprilscherz!“

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