Gleiserneuerung

Neuer Belag der Frintroper Straße enttäuscht Autofahrer

Autofahrer in Frintrop hatten sich offenbar mehr versprochen von dem neuen Asphalt im Gleisbereich.

Foto: STEFAN AREND

Autofahrer in Frintrop hatten sich offenbar mehr versprochen von dem neuen Asphalt im Gleisbereich. Foto: STEFAN AREND

Essen-Frintrop.   Autofahrer beklagen sich über neuen Straßenbelag in Frintrop. Enttäuschung über angebliche „Rumpelstrecke“. Bauabnahme erst in nächster Woche.

In mehreren Bauabschnitten haben die Evag/Ruhrbahn gemeinsam mit dem Tiefbauamt der Stadt die Gleise auf der Frintroper Straße erneuert. Zwischen Aktienstraße und Oberhauser Straße mussten die Verkehrsteilnehmer seit etwa drei Jahren mit Baustellen leben. Jetzt ist auch der Bereich zwischen Wasserturm in Bedingrade und dem Frintroper Stadtteilzentrum fertig – und die Enttäuschung groß.

„Ist eigentlich schon einmal jemandem aufgefallen, wie unglaublich schlampig der neue Fahrbahnbelag zwischen Oberhauser Straße und Wasserturm gemacht wurde? Das ist eine Rumpelstrecke allererster Güte geworden“, ereifert sich ein Facebook-Nutzer auf der Seite „Frintrop – mein Dorf“. Sein Fazit: „Der alte Belag war echt besser.“

Forderung der Bezirksvertretung

Das mag – je nach Federungskomfort des Autos – Ansichtssache sein, doch als Holperpiste wird die Frintroper Straße schon länger empfunden. Die Bezirksvertretung IV hatte bereits im Juni die Stadtverwaltung aufgefordert, „den schlechten baulichen Zustand der Straße, besonders im Bereich der Straßenbahngleise, zu überprüfen und die Unfallgefahren und Mängel zeitnah zu beseitigen“. Ausdrücklich bezog sich diese Aufforderung auf den Bereich zwischen Am Kreyenkrop und der Gleisschleife Frintroper Höhe.

Obwohl die Frintroper Straße eine Bundesstraße ist und unter Aufsicht des Landesbetriebs Straßen.NRW steht, war für die Baustelle die Stadtverwaltung zuständig. Deshalb fragt der Facebook-Nutzer erbost: „Ich frage mich, wer vom Tiefbauamt das so abgenommen hat?“

Sachverständige kommen in der nächsten Woche

Ganz so weit ist es noch nicht, wie das Presseamt der Stadt meldet: „Die Abnahme der Baustelle findet nächste Woche statt. Dann erst ist sie offiziell abgeschlossen und erst dann können wir absehen, ob sich tatsächlich Schwierigkeiten ergeben haben.“ Die Sachverständigen werden sich die Gleisbereiche intensiv ansehen.

Eine weitere Frintroperin fügt hinzu: „Noch schlimmer ist es weiter runter bis zur Unterstraße, da wird man so richtig durchgerüttelt. Die ganze Frintroper ist eine Zumutung.“ Doch auch der Abschnitt hinunter bis zur Stadtgrenze wird noch erneuert. Die Stadtwerke haben hier eine große Kanalbaumaßnahme geplant.

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