Sportverein

Ein sportlicher Modernisierer

Der neue Kunstrasen liegt schon; Josha Westkamp, Vereinsmanager beim RuWa Dellwig, auf dem Sportplatz am Scheppmannskamp.

Foto: Christof Köpsel

Der neue Kunstrasen liegt schon; Josha Westkamp, Vereinsmanager beim RuWa Dellwig, auf dem Sportplatz am Scheppmannskamp. Foto: Christof Köpsel

Dellwig.   Mit neuen Ideen und Kursen will Josha Westkamp (27) den RuWa Dellwig und das Sport- und Gesundheitszentrum professioneller aufstellen

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Er ist jung, kompetent und voller Tatendrang: Josha Westkamp, seit anderthalb Jahren hauptberuflicher Vereinsmanager des RuWa Dellwig und Leiter des angeschlossenen Sport- und Gesundheitszentrums (SGZ), ist angetreten, den Verein zu modernisieren. „Wir müssen mit den kommerziellen Anbietern konkurrieren, uns gut präsentieren und deswegen professioneller aufstellen“, sagt der 27-jährige Sportmanager.

Dazu gehört auch ein attraktives Kursprogramm, das alle Generationen anspricht: So wird es im nächsten Jahr neben Gesundheits-, Fitness-, Kinder-, Tanz- und Rehakursen erstmals zehn Wasserkurse geben. „Wassergymnastikkurse sind total beliebt. Deswegen haben wir alles daran gesetzt, freie Zeiten im nahe gelegenen Lehrschwimmbecken der Förderschule an der Tonstraße zu bekommen“, so Westkamp.

Was allerdings noch im Portfolio fehle, seien Anfängerschwimmkurse. „Die würden wir zu gerne anbieten, alleine weil es immer weniger Grundschulkinder gibt, die schwimmen können.“ Ein Problem, das auch die Stadt kennt.

„Deswegen sollte uns die Stadt Schwimmzeiten bereitstellen, die über die Schulschwimmzeiten hinausgehen. Denn es gibt definitiv zu wenig Kapazitäten.“ Um eine Lösung zu finden, führe man intensive und gute Gespräche mit den Sport- und Bäderbetrieben der Stadt.

Ein anderes Thema, das Westkamp seit Beginn seines Amtes verfolgt, ist die Schließung des Sportplatzes an der Levinstraße und die damit einhergehende Modernisierung der Sportanlage am Scheppmannskamp. „Mittlerweile sind große Teile des Kunstrasens verlegt“, erzählt er. Im Anschluss werden der alte Kabinentrakt abgerissen und neu gebaut und die Außenanlagen verschönert. Dafür investieren die Sport- und Bäderbetriebe circa eine Million Euro.

Gleichzeitig läuft ein Verschönerungsprozess im SGZ an. Dazu zählen neue Wandfarben und Bilder, aber auch kleine gesunde Snacks, die den Teilnehmern angeboten werden. „Zudem könnten die Kursräume ein bisschen größer und heller sein. Doch für größere Umbauten benötigen wir mehr Geld.“ Die Zuschüsse seitens der Stadt würden da nicht ausreichen. „Deswegen werden wir uns in Geduld üben müssen, bevor der langersehnte Umbau möglich ist.“ Intensiviert werden soll auch die Kooperation mit Kindergärten, Schulen Kirchen und Firmen. „Hier haben wir ein enormes Entwicklungspotenzial, was wir in Zukunft für die Weiterentwicklung unseres Vereines gut nutzen können.“

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