Erziehungsberatungsstelle

Das Diakoniewerk tauft seine Borbecker Beratungsstelle um

Sandra Helmrich, Hatice Güngör, Gisela Strotkötter und Leiterin Marianne Leven (von links) vor dem Schild mit dem neuen Namen „Familien-Raum“ an der Bocholder Straße.

Sandra Helmrich, Hatice Güngör, Gisela Strotkötter und Leiterin Marianne Leven (von links) vor dem Schild mit dem neuen Namen „Familien-Raum“ an der Bocholder Straße.

Foto: Klaus Micke

Essen-Borbeck.   „Familien-Raum“ an der Bocholder Straße weist auf veränderte Anforderungen und neue Angebote hin. Kooperation mit dem Borbecker Hilfenetzwerk.

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Die Erziehungsberatungsstelle Borbeck hat einen neuen Namen: „Familien-Raum“ nennt sich die seit knapp 15 Jahren tätige Einrichtung in der Bocholder Straße 32 nun, die Eltern, Jugendliche und Kinder bei Fragen rund um die Themen Entwicklung und Erziehung sowie bei Problemen im Zusammenleben innerhalb der Familie umfassend berät.

Wichtige Anlaufstation für Familien

„Mit der neuen Namensgebung reagieren wir auf die Entwicklungen und die damit verbundenen inhaltlichen Veränderungen unserer Arbeit in den letzten Jahren“, erläuterte Leiterin Marianne Leven. „Die Bezeichnung Familien-Raum geht weit über den anfangs gesetzten Schwerpunkt der Erziehungsberatung hinaus und soll unsere Offenheit für alle Familienmitglieder und ihre spezifischen Fragestellungen symbolisieren“, so die Pädagogin. „Die Erziehungsberatungsstelle ist zu einer wichtigen Anlaufstation für die hier lebenden Familien geworden“, hob Gisela Strotkötter, Bereichsleiterin der Sozialen Dienste des Diakoniewerks Essen, hervor. „Dabei haben die Kooperation mit den Familienzentren und die Fachberatung anderer Institutionen aus dem Kinder- und Jugendhilfebereich ebenso an Bedeutung gewonnen, wie die Trennungs- und Scheidungsberatung und die Arbeit mit psychisch belasteten Eltern. Hinzugekommen sind zudem völlig neue Angebote und Formate – wie etwa Beratungsangebote zum Umgang mit den neuen Medien und die anonyme Onlineberatung.“

Hilfe bei Schulschwierigkeiten

„Eines unserer Hauptanliegen liegt natürlich auch weiterhin darin, die Beziehungs- und Erziehungskompetenzen von Eltern bereits frühzeitig zu verbessern, um den Start ins Kinderleben zu erleichtern und das Aufwachsen von Kindern zu fördern“, so Marianne Leven. „Zudem begleiten und beraten wir bei den Übergängen in die Kindergärten und Schulen und unterstützen sowohl bei Schulschwierigkeiten, wie auch bei Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten und bei seelischen Problemen“, verdeutlichte die Leiterin des Familien-Raums.

Sandra Helmrich, Leiterin des Ev. Familienzentrums Regenbogen, sowie Hatice Güngör, Beratungslehrerin des Gymnasiums Borbeck, berichteten von der praktischen Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden des Familien-Raums und hoben dessen wichtige Bedeutung als kompetenten und verlässlichen Kooperationspartner im Stadtbezirk hervor.

„Schülerinnen und Schüler, bei denen wir Probleme im familiären Bereich erkennen, empfehlen wir die Unterstützung durch die Mitarbeitenden des Familien-Raums“, verdeutlichte Beratungslehrerin Hatice Güngör. „Beim Erstkontakt begleiten wir die Jugendlichen auf Wunsch auch auf dem Weg in den Familien-Raum und bei Bedarf kommen die Mitarbeitenden sogar zu uns in die Schule.“

Offene Sprechstunden

Auch im Ev. Familienzentrum Regenbogen bietet der Familien-Raum offene Sprechstunden an, um mit den Eltern ins Gespräch zu kommen. „Für unsere Erzieherinnen und Erzieher nutzen wir aber auch gerne die Fortbildungsveranstaltungen sowie das Angebot des fachlichen Austauschs und der kollegialen Beratung“, betonte Leiterin Sandra Helmich das hohe pädagogische Knowhow des Familien-Raums.

Zum Familien-Raum – Beratung für Eltern, Jugendliche und Kinder im Diakoniewerk Essen: Neben der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Eltern bei allen Problemlagen, die sich auf das Zusammenleben in der Familie auswirken, bietet die Beratungsstelle Familien-Raum regelmäßige Informationsveranstaltungen, Gruppenangebote und Fortbildungen. Zudem umfasst ihr Angebot auch die kollegiale Fachberatung für Fachkräfte wie etwa Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer.

MITBEGRÜNDERIN DES BORBECKER HILFENETZWERKS

  • Die Beratungsstelle kooperiert im Bezirk eng mit den elf Familienzentren, den Kindertageseinrichtungen, den Grundschulen und den weiterführenden Schulen.
  • Sie ist Mitbegründerin des Borbecker Hilfenetzwerkes für psychisch kranke Eltern und deren Kinder (BoHNe) und arbeitet in den örtlichen Arbeitskreisen mit.


  • Im Internet bietet sie zudem eine verschlüsselte anonyme Onlineberatung an:
    diakoniewerk-essen.de

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