Bombenentschärfung

Bomben-Blindgänger in Altenessen erfolgreich entschärft

Foto: Socrates Tassos/Funke Foto Services

Essen.  Bei Bauarbeiten war am Mittwochnachmittag in Essen-Altenessen ein Blindgänger gefunden worden. Die Fünf-Zentner-Bombe wurde am Abend entschärft.

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Bei Bauarbeiten an der Krablerstraße in Altenessen-Süd ist am Mittwochnachmittag ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden: eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe. Die Fliegerbombe wurde noch am selben Abend entschärft – die Entschärfung war gegen 21.50 Uhr beendet.

Frank Stommel vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Düsseldorf hatte zuvor gesagt: „Die Entschärfung wird kompliziert, da der Zünder arg verrostet ist.“

Für Anwohner war eine Betreuungsstelle im Leibniz-Gymnasium eingerichtet, aber laut Stadt nutzen sie nur wenige. Auch der Straßenverkehr, der ÖPNV und der Regionalverkehr der Bahn waren beeinträchtigt. Gegen 19.45 Uhr wurden die Straßen rund um den Bombenfund gesperrt. Auch der verkehr im S-Bahnhof Altenessen kam zum Erliegen. Betroffen war unter anderem der RE 1. Auch der U-Bahnhof war evakuiert – U11 und U17 fuhren nicht.

Der Blindgänger war bei Bauarbeiten zur Renaturierung der Berne von der Emschergenossenschaft entdeckt worden. „Wir richten dort einen Schacht ein“, sagte Ilias Abawi, Sprecher der Emschergenossenschaft. Ungewöhnlich: Der Blindgänger lag nur etwa einen halben Meter unter der Erdoberfläche.

Anwohner im Umkreis von 250 Metern um die Bombenfundstelle wurden bis zum Ende der Entschärfung aus den Wohnungen evakuiert. Gegen 21 Uhr war die Evakuierung abgeschlossen. Direkt nach der Entschärfung 50 Minuten später waren alle Sperrungen wieder aufgehoben.

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