Trickdiebe

Essener Seniorin drängt Trickdiebe aus der Wohnung

Mutmaßliche Trickdiebe versuchten, über das Telefon Informationen zum Vermögen von Essenerinnen zu bekommen.

Mutmaßliche Trickdiebe versuchten, über das Telefon Informationen zum Vermögen von Essenerinnen zu bekommen.

Foto: istock

Essen.   In Essen-Freisenbruch, Kettwig, Kupferdreh und Burgaltendorf haben Trickdiebe versucht, Frauen zu betrügen – entweder an der Tür oder am Telefon.

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Wieder sind Trickbetrüger in Essen unterwegs: Eine Seniorin blieb am Mittwoch hartnäckig geblieben und konnte so zwei mutmaßliche Trickdiebinnen aus ihrer Wohnung in Essen-Freisenbruch drängen. Die beiden unbekannten Frauen klingelten gegen 15.30 Uhr im Haus auf der Bochumer Landstraße.

Laut Essener Polizei erzählten die Frauen der 76-Jährigen, dass sie Medikamente für eine Nachbarin abgeben sollen und verschafften sich so Zutritt zur Wohnung. Die Betrügerinnen hätten dann versucht die Seniorin abzulenken und ihr mit einem Tuch die Sicht zu versperren. Allerdings konnte die rüstige Rentnerin die beiden Frauen aus ihrer Wohnung drängen.

Essener Polizei bittet um Hinweise

Die Zeugin konnte die Unbekannten wie folgt beschreiben. Eine der Frauen ist etwa 1,50 Meter groß, circa 30 Jahre alt und eher schmächtig. Getragen habe sie ein bunt gemustertes Kopftuch, eine dunkle Hose und ein schwarzes T-Shirt.

Die Zweite habe mittelblondes Haar und sei ebenfalls eher klein (zwischen 1,55 und 1,60 Meter). Laut Zeugin habe sie ein grünliches T-Shirt und eine dunkle Hose getragen. Beide Frauen sprachen mit einem Akzent. Hinweise zur den mutmaßlichen Trickdiebinnen nimmt die Essener Polizei unter 0201 829-0 entgegen.

Trickbetrügerin geben sich als Polizistinnen aus

In Kupferdreh, Burgaltendorf und Kettwig erhielten, so die Polizei, drei Bürgerinnen Anrufe von Trickbetrügern. Auch hier wurden Geschichten erfunden, um Geld von den Frauen zu erhalten. Laut Essener Polizei sprach einer der Anrufer von einem Mahnverfahren, das gegen die Bürgerin eingeleitet worden sei, dass man aber mit einer direkten Zahlung auch außergerichtlich beilegen könne.

Im zweiten und dritten Fall habe sich die Anruferin als Polizistin ausgegeben. Sie habe versucht, an Informationen über das Vermögen der Essenerinnen zu kommen. Alle Anrufer scheiterten an den schnell misstrauisch gewordenen Frauen.

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