Flüchtlinge

Bistum Essen setzt auf Facebook Zeichen gegen Fremdenhass

Zwei Hände formen ein W. Auch diese junge Frau setzt ein Zeichen für Flüchtlinge und gegen rechtspopulistische Hetzer.

Zwei Hände formen ein W. Auch diese junge Frau setzt ein Zeichen für Flüchtlinge und gegen rechtspopulistische Hetzer.

Foto: Bistum Essen

Essen.   Bistum Essen: „Wir haben die Schnauze voll von ‘besorgten Bürgern’, die hier bei Facebook rechtes und fremdenfeindliches Gedankengut verbreiten.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Das Bistum Essen setzt auf originelle Weise ein Zeichen für Flüchtlinge und gegen rechtspopulistische Hetzer. Facebook-Nutzer sind seit Dienstagnachmittag aufgerufen, Fotos zu posten, auf denen sie mit zwei Händen ein „W“ formen: W wie Willkommen. Initiatoren der pfiffigen Aktion sind Jens Albers und Simon Wiggen aus dem bischöflichen Pressestab.

Das Echo ist enorm: Schon in der ersten Stunde gab es 250 „Likes“, hundert Mal wurde es geteilt. Ständig gehen neue Fotos ein. Die Bistümer Trier und Hamburg sind dem Essener Beispiel prompt gefolgt, auch dort läuft die W-Aktion.

„Leider werden die sozialen Netzwerke genutzt, um Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen“, so Jens Albers, „wir setzen als Gegenpol ein positives Zeichen“. Wörtlich heißt es im Facebook-Aufrufs des Bistums: „Wir haben die Schnauze voll von ‘besorgten Bürgern’, die hier bei Facebook rechtes und fremdenfeindliches Gedankengut verbreiten. Lass uns gemeinsam ein Zeichen setzen und deutlich machen: Bei uns sind Flüchtlinge willkommen! Mach mit und poste ein Foto von dir mit einem ‘W’!“ (ni)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >