Taschendiebstahl

Beschmutzer-Trick: Taschendiebe am Hauptbahnhof Essen gefasst

Zwei der drei Taschendiebe konnten am Haubtbahnhof festgenommen werden.

Foto: Kai Kitschenberg

Zwei der drei Taschendiebe konnten am Haubtbahnhof festgenommen werden. Foto: Kai Kitschenberg

Essen.  Ein Taschendieb-Trio versucht am Hauptbahnhof Essen mit dem Beschmutzer-Trick den Rucksack eines Reisenden zu klauen. Die Polizei schreitet ein.

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Die Bundespolizei konnte am Mittwoch im Hauptbahnhof Essen einen Erfolg im Kampf gegen Taschendiebe verzeichnen: Wie die Polizei berichtet, hatte ein Trio aus drei jungen Männern versucht, mit dem "Beschmutzer-Trick" den Rucksack eines Reisenden zu rauben. Dabei wurden sie allerdings von Taschendiebstahlfahndern der Bundespolizei beobachtet.

Jacke verschmutzt und in Gespräch verwickelt

Das Trio hatte sich gegen 15.50 Uhr einen Reisenden aus Korea als Opfer ausgeguckt. Auf einem Bahnsteig verschmutzte einer der Diebe die Jacke des Reisenden aus Seoul mit einer Flüssigkeit. Kurz darauf wies er den 51-Jährigen auf die Flecken hin. Als dieser seinen Rucksack abstellte, um seine Jacke zu reinigen, verwickelte ihn der Dieb in ein Gespräch. Diese Ablenkung nutzte ein Komplize, entwendete den Rucksack und flüchtete vom Bahnsteig.

Bei dem Diebstahl wurde das Trio von Beamten der Bundespolizei beobachtet. Bei dem Versuch, den Täter im Personentunnel des Hauptbahnhofs festzunehmen, habe sich der Täter losgerissen, den Rucksack fallen gelassen und sei trotz Verfolgung entkommen.

Zwei Diebe konnten festgenommen werden

Der zweite Taschendieb nutzte, so die Polizei, die Verfolgung seines Komplizen und nahm erneut den Rucksack des Mannes an sich. Er konnte mitsamt Rucksack von den Polizisten gestellt werden. Der Dieb, der den "Beschmutzer-Trick" auf dem Bahnsteig ausgeführt hatte, konnte ebenfalls festgenommen werden.

Die beiden Taschendiebe (17 und 29 Jahre), die aus Frankreich und Algerien stammen und sich laut Polizei ohne festen Wohnsitz in Deutschland aufhalten, wurden ins Polizeigewahrsam gebracht. Sie werden am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt.

Dem 51-jährige Reisende blieb dank des Einschreitens der Polizisten größerer Schaden erspart. Er hatte neben diversen Dokumenten und eine Smartphone auch eine größere Summe Bargeld in seinem Rucksack.

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