Städtewettbewerb

Beim Stadtradeln stellt Essen einen neuen Rekord auf

Kilometer sammeln. Mit dem Nachtradeln endete am Freitag  der Wettbewerb für Essen.

Kilometer sammeln. Mit dem Nachtradeln endete am Freitag der Wettbewerb für Essen.

Essen.   Beim Wettbewerb „Stadtradeln 2017“ hat die Stadt Essen einen neuen Rekord aufgestellt. Fast 400 000 Kilometer wurden bisher gezählt.

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Beim bundesweiten Städte-Wettbewerb „Stadtradeln 2017“ liegt Essen unter den 17 teilnehmenden Ruhrgebietsstädten weit vorne auf Platz 1 und hat einen neuen Rekord aufgestellt. Nach dem Stand von Montagabend traten 1425 Essener Radfahrer, die am Wettbewerb teilnahmen, in die Pedale und legten mehr als 397 000 Kilometer zurück. Damit hatte selbst Ute Zeise, Organisatorin des Essener Stadtradeln, nicht gerechnet. „Das ist super.“ Schon zum sechsten Mal ist Essen dabei und hat jetzt sein bestes Ergebnis erzielt.

Eigentlich hatten sich die Organisatoren vorgenommen, die 300 000- Kilometer-Marke zu knacken. Die wurde beim letzten Wettbewerb mit 281 000 Kilometern nicht geschafft. „Und jetzt kommen wir vielleicht sogar auf 400 000 Kilometer“, freut sich Ute Zeise von der städtischen Klimaagentur. Zwar wurde für das Ruhrgebiet das „Stadtradeln“ am 9.Juni um Mitternacht offiziell beendet. Aber gefahrene Kilometer können noch bis zum 16. Juni auf der Homepage des Veranstalters nachgetragen werden. Erst dann steht das offizielle Endergebnis im Detail fest.

Gelsenkirchen und Duisburg hinter Essen

Der Spitzenplatz für Essen im Ruhrgebiet ist schon jetzt gesichert. An zweiter oder dritter Stelle werden Gelsenkirchen oder Duisburg folgen, die mit mehr als 233 000 Kilometern weit hinter Essen liegen.

Das „Stadtradeln“ soll Radfahrer motivieren, möglichst viele Strecken mit dem Rad zurückzulegen und damit einen aktiven Beitrag für den Umweltschutz zu leisten. Diesmal wurden durch die Aktion allein in Essen schon mehr als 56 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid eingespart. Auch machten fast 300 Radler mehr als im Vorjahr mit.

Auf das Auto in Essen drei Wochen verzichtet

Unter ihnen war diesmal auch Sebastian Schlecht, der drei Wochen kein Auto fuhr und sich stattdessen auf den Sattel schwang. Er zog jetzt auf der Stadtradeln-Internetseite ein „sehr positives“ Fazit. „Auf ein eigenes Auto kann ich im Alltag, gerade bei dem guten Wetter, ganz klar verzichten.“ Und auch für das ganze Jahr sei dies mit der Option Car-Sharing „sicher machbar“. Mit dem Fahrrad sei er auch nicht viel später am Ziel gewesen. „Ich musste nicht tanken und auch nie einen Parkplatz suchen“, schrieb Sebastian Schlecht.

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