8. Essener Firmenlauf

Beim Essener Firmenlauf fühlen sich alle Starter gleich

So viele Läufer wie noch nie

Beim 8. Essener Firmenlauf waren über 13.000 Teilnehmer dabei. Das erste Mal gab es drei Startwellen.

Beim 8. Essener Firmenlauf waren über 13.000 Teilnehmer dabei. Das erste Mal gab es drei Startwellen.

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Essen.   Vom Chefarzt bis zur Putzfrau, vom Pförtner bis zum Direktor – 8. Firmenlauf ist ein Spektakel, das der Fitness und dem Arbeitsklima guttut.

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Heute sind alle Sieger. Alle, die die fünf Kilometer überstanden haben, werden gefeiert. Schließlich ist dabei sein das Wichtigste: Dieses viel beschworene Motto bekommt beim 8. Firmenlauf am Mittwochabend nochmal eine ganz neue Gewichtung.

Das liegt auch an der Teilnehmerzahl: 13 000 Läufer und Läuferinnen – so viele wie noch nie – haben sich auf den Weg gemacht, sind auf der Huyssenallee gestartet und dann durch Rüttenscheid Richtung Grugapark gejoggt, gewalkt oder gerannt. Sie alle werden frenetisch begrüßt von denen, die es schon geschafft haben. Denn Einzelkämpfer gibt es beim Firmenlauf nicht, alles geschieht im Team.

So wie beim Essener Architekten- und Ingenieurbüro Mandel, das bislang keinen Lauf verpasst hat: Die sieben Herren und die eine Dame laufen quasi Hand in Hand ein – alle ausgerüstet mit einem blauen Bauhelm, „das gehört sich so für unsere Zunft“, sagt Chef Richard Mandel. Haben sie sich gut vorbereitet? „Nee“, winken die Architekten ab, „wir haben da keinen großen Ehrgeiz, für uns zählt allein der Spaß.“

Das pfiffige Motto der Bistums-Läufer: „Die Letzten werden die Ersten sein“

Der kommt nirgendwo zu kurz. Auch nicht bei den knapp 100 Läufern des Bistums, die an den rosafarbenen Trikots identifizierbar sind. Über die Farbauswahl könnte man glatt spekulieren, doch dann fällt der Blick auf das Motto: „Die Letzten werden die Ersten sein“, steht in großen Lettern auf dem Rücken des Kirchenteams. „Ein guter Bibelspruch“, findet Läufer Carsten Ossig und erzählt, wie teambildend dieser Firmenlauf sei: „Beim Laufen sind wir alle gleich, das ist ja der eigentliche Sinn des Ganzen.“ Und räumt direkt mit einem Gerücht auf: „Nein, Bischof Overbeck ist nicht mitgelaufen.“

Dafür aber Thomas Stauder mit seiner 20-köpfigen Lauf-Crew. „Wir machen seit Beginn des Firmenlaufes mit, das ist einfach eine große Gaudi“, findet der Brauereichef und fügt schmunzelnd hinzu: „Das Schönste ist sowieso das frisch gezapfte Pils hinterher.“

Getränkestände auf der Tummelwiese stark frequentiert

Das mit dem Bier gilt übrigens nicht nur für die Brauer: Die Getränkestände auf der Tummelwiese sind stark frequentiert. Da sind die „Absoluten Renner“, vom Alfried-Krupp-Krankenhaus, die mit 200 Läufern ein großes Team bilden – von der Putzfrau bis zum Chefarzt. Mindestens ebensogroß ist der Trupp der Gesellschaft für Soziale Dienstleistungen Essen (GSE), deren Chef Heribert Piel es sich nicht nehmen lässt, jeden seiner Läufer persönlich abzuklatschen. Die Trivari Mediengruppe zählt zwar nur 30 Teilnehmer, doch dank ihres Coaches Kai Jasper fällt sie sofort auf: Der musste als Frosch verkleidet das Team anfeuern. „Das war mir ein großes Vergnügen“, sagt er und klimpert mit den falschen Wimpern.

Stark sind die auch 15 Superhelden der Agentur Digi 3. Ausgestattet mit Muskelshirts und Superman-Augenbinden ziehen sie die Blicke auf sich. Selbst ehemalige Azubis und Mitarbeiter sind dabei, was nicht nur an der tollen Kostümierung liegt. „Wir haben ein gutes Arbeitsklima“, sagen die Chefs Daniel Martens und Pierre Naëls, „dazu trägt auch bei, dass wir uns einmal im Jahr freilaufen. Und danach feiern.“ Auch das klappt prima auf der Tummelwiese.

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