Berufsverkehr

S6 fährt wieder - Malheur verzögerte Ende der Bauarbeiten

Die Bahnbrücke über der Ruhr in Kettwig soll auch saniert werden.

Die Bahnbrücke über der Ruhr in Kettwig soll auch saniert werden.

Foto: STEFAN AREND

Essen.  Die Sperrung der Bahnstrecke S6 zwischen Essen und Ratingen hat länger gedauert. Warum der Verkehr am Montagmorgen nicht wie geplant anlief.

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Eigentlich sollte die S6 nach rund vierwöchigen Bauarbeiten am Montagmorgen (13. August) ab 4.30 Uhr wieder regulär in Essen fahren. Doch der Neustart lief nicht wie geplant: Denn in der Nacht zu Montag, kurz bevor die Bauarbeiten fertig sein sollten, habe die Baufirma versehentlich ein Signalkabel getrennt, erklärte eine Sprecherin der Bahn.

Es sei aufwendig gewesen, das Kabel zu reparieren, so die Sprecherin. Und so lange musste die S6 weiter pausieren. Um 14.24 Uhr meldete die Bahn schließlich: "Die Züge fahren wieder auf der geplanten Strecke mit allen geplanten Halten."

Die fünf Millionen Euro teure Sanierung der S6-Trasse ist eine der vier großen Sommerferien-Baustellen der Deutschen Bahn in NRW. An der Linie S6 wurden elf Weichen, 3300 Schwellen und 7200 Tonnen Schotter ausgetauscht sowie ein Gleis am Hauptbahnhof komplett erneuert und die alten Holzbalken der Kettwiger Ruhrbrücke ersetzt. (pg/red)

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