Bachs Messe h-Moll: Ein beseeltes Erlebnis

Johann Sebastian Bachs Messe h-Moll ist in protestantischen wie in katholischen Kirchen gleichermaßen zu Hause, vorausgesetzt, die Sängerinnen und Sänger sowie die Instrumentalisten kommen mit ihrer Riesen-Dimension, ihrer komplizierten Vielstimmigkeit, Ausdrucksintensität und Virtuosität zurecht. Das war in der bis auf den letzten Platz besetzten Kreuzeskirche am vergangenen Sonntag der Fall: Unter der Leitung des Kantors Andy von Oppenkowski ertönte Bachs letztes großes Vokalwerk. Jahrzehntelang arbeitete der große Komponist an seinem Werk, bestehend aus 18 Chorsätzen und 9 Arien.

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Johann Sebastian Bachs Messe h-Moll ist in protestantischen wie in katholischen Kirchen gleichermaßen zu Hause, vorausgesetzt, die Sängerinnen und Sänger sowie die Instrumentalisten kommen mit ihrer Riesen-Dimension, ihrer komplizierten Vielstimmigkeit, Ausdrucksintensität und Virtuosität zurecht. Das war in der bis auf den letzten Platz besetzten Kreuzeskirche am vergangenen Sonntag der Fall: Unter der Leitung des Kantors Andy von Oppenkowski ertönte Bachs letztes großes Vokalwerk. Jahrzehntelang arbeitete der große Komponist an seinem Werk, bestehend aus 18 Chorsätzen und 9 Arien.

Zu hören war ergreifende, den Raum füllende Kirchenmusik, vorgetragen von der Essener Kantorei, die beseeltes Erleben ausdrücken konnte. „Unfassbar, unberechenbar, flüchtig und doch konkret“, schreibt Andy von Oppenkowski, empfinde er zum Beispiel den Sanctus-Satz. Seine Empfindung darf auf das ganze Werk übertragen werden. Mit viel Feingefühl wurde da die Musik ausgedeutet sowohl vom Chor, den vier Solisten, als auch vom Essener Barockensemble, das sich aus der „Alte-Musik-Szene“ aus NRW zusammensetzt.
Der spezifische, salopp formulierte „Bach-Sound“ mit alten Instrumenten war ein zuverlässiger Dialogpartner in dieser Aufführung. Und: Die Solisten Jana Baumeister (Sopran), Eva Nesselrath (Alt), Valdemar Villadsen (Tenor) und Markus Volpert (Bariton) fügten sich sensibel in dieses Klangerlebnis ein. Ein wunderbarer Beitrag im Jubiläumsjahr der Reformation.

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