Tüv-Bericht 2018

Autos in Essen: Jedes fünfte kommt nicht sofort über den Tüv

Bremsprüfungen gehören zum obligatorischen Teil der Hauptuntersuchung.

Bremsprüfungen gehören zum obligatorischen Teil der Hauptuntersuchung.

Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services

Essen.  Rund 20 Prozent der Autos, die im Jahr 2018 an den Essener Stationen des Tüv Nord überprüft wurden, brauchten einen zweiten Anlauf.

67,5 Prozent der Autos, die im Jahr 2018 an Essener Stationen des Tüv Nord überprüft wurden, sind mängelfrei. Bei weiteren 13 Prozent wurden geringe Mängel beanstandet, die aber sofort behoben werden konnten. Das berichtet der Essener Tüv Nord, der die Zahlen als „erfreuliches Ergebnis“ wertet.

Entsprechend hatten knapp 20 Prozent der untersuchten Autos in Essen „erhebliche oder gefährliche“ Mängel und bekamen die Plakette erst im zweiten Anlauf, nach entsprechenden Reparaturen. „Als völlig verkehrsunsicher wurden zwei Autos eingestuft“, heißt es weiter.

Die meisten Mängel gibt es beim Licht und bei der Elektrik

Die Techniker des Tüv haben außerdem ermittelt, dass die Autos an den Tüv-Nord-Stationen im Schnitt 9,5 Jahre alt waren und etwas mehr als 97.000 Kilometer gelaufen waren.

Die meisten Mängel gibt es bei Licht und Elektrik. Je älter die Fahrzeuge bei ihrem Tüv-Termin sind, desto höher ist die Zahl derjenigen, die im ersten Anlauf keine Plakette bekommen“, hat der Tüv Nord festgestellt.

Kaum Mängel: Mercedes GLC – viele Mängel: Dacia Logan

Der Tüv Nord hat seinen Hauptsitz in Hannover. In Essen betreibt er zwei Stationen: in Kray und in Frillendorf. Im gesamten Verbreitungsgebiet des Tüv Nord hat sich der Mercedes GLC als das Auto herausgestellt, das die wenigsten Mängel hat; am Ende der Skala rangieren der Dacia Logan, der Chevrolet Spark und der Chevrolet Matiz.

Den Tüv-Report, der typspezifische Fahrzeugmängel auflistet, gibt es an jeder Tüv-Station und im Zeitschriftenhandel. Er kostet 4,90 Euro.

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