Polizei

Autokorso einer Hochzeitsgesellschaft: Polizei stellt Ferrari und Waffen sicher

Die Essener Polizei hat einen Ferrari sichergestellt.

Die Essener Polizei hat einen Ferrari sichergestellt.

Foto: Lars Heidrich (Symbolbild)

Essen.  Die Essener Polizei hat den Autokorso einer Hochzeitsgesellschaft gestoppt. Die Beamten fanden ein Einhandmesser und einen Teleskopschlagstock.

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Die Essener Polizei hat am Freitagabend den Autokorso einer Hochzeitsgesellschaft gestoppt – und einen Ferrari sowie verbotene Waffen sichergestellt.

Zahlreiche Notrufe gingen gegen 20 Uhr bei der Polizei ein. Die Anrufer meldeten einen Autokorso. Die Fahrer seien rücksichtlos und augenscheinlich zu schnell in der Innenstadt unterwegs.

Auffälliger Autokorso mit neun hochwertigen Fahrzeugen

Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagen aus und stoppte den Korso aus insgesamt neun teuren Autos, darunter ein Ferrari und mehrere Mercedes AMG, auf der Segerothstraße.

Zeugen berichteten der Polizei, dass die Fahrzeuge zuvor hupend und mit eingeschalteten Warnblinkern im Bereich des Berliner Platzes fuhren. Die Fahrer ignorierten das Rotlicht an Ampeln, überholten sich gegenseitig, beschleunigten immer wieder schnell und bremsten stark ab.

Die Polizei erklärte: „Trotz eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn ließen die Fahrer die Polizeifahrzeuge auf der Segerothstraße zunächst nicht passieren.“ Erst durch quergestellte Streifenwagen sei der Korso gestoppt worden.

Polizisten fanden Einhandmesser und Teleskopschlagstock

Dabei versuchten zwei Autofahrer noch vergeblich zu flüchten. Die Polizisten fanden bei der Durchsuchung dieser beiden Fahrzeuge ein Einhandmesser und einen Teleskopschlagstock.

Die Polizei stellte die Waffen sicher – und kassierte zudem den Führerschein des mutmaßlichen Korso-Anführers (22) sowie dessen gemieteten Ferrari. Die Verleihfirma kann den Sportwagen am Montag bei der Polizei abholen.

Die Polizei ermittelt gegen insgesamt neun Männer (18 bis 26 Jahre) wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die Beamten bitten um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0201/829-0. (red)

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