Auszeichnung für „Tacheles für Toleranz“

Das Projekt „Sach wat! Tacheles für Toleranz“ der Caritas im Bistum Essen erhält den katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Damit zeichnet die Deutsche Bischofskonferenz mit dem im Jahr 2015 erstmals ausgelobten Preis zum zweiten Mal eine Initiative im Bistum Essen aus. Verliehen wird die Auszeichnung am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, in Berlin. Insgesamt waren 130 Bewerbungen und Vorschläge eingegangen.

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Das Projekt „Sach wat! Tacheles für Toleranz“ der Caritas im Bistum Essen erhält den katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Damit zeichnet die Deutsche Bischofskonferenz mit dem im Jahr 2015 erstmals ausgelobten Preis zum zweiten Mal eine Initiative im Bistum Essen aus. Verliehen wird die Auszeichnung am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, in Berlin. Insgesamt waren 130 Bewerbungen und Vorschläge eingegangen.

„Der Erfolg dieser Projekte zeigt, dass es nötig und auch möglich ist, in persönlichen Gesprächen wie im Internet gegen Hass und Hetze Position zu beziehen“, sagte der Essener Generalvikar Klaus Pfeffer. Mit Hasskommentaren mache man auch im Bistum Essen immer wieder schlechte Erfahrungen: „Für uns ist es wichtig, uns der Diskussion nicht zu verschließen, zugleich aber auf einem besonnenen Umgangston zu bestehen“, so Pfeffer.

Das von Mitarbeitern des Caritasverbandes Essen initiierte Projekt hat sich den Kampf gegen fremdenfeindliche Parolen zur Aufgabe gemacht – mit regelmäßigen Argumentationstrainings für Haupt- und Ehrenamtliche im Umgang mit Hass und Hetze im Internet und einer „Kneipentour“, die das Problem dort angeht, wo es häufig entsteht: an den Stammtischen.

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