Essen. Ein Essener hat einen Ladendetektiv rassistisch beleidigt und Polizisten mit ansteckenden Krankheiten gedroht. Der Mann ist Wiederholungstäter.

Ein 43-jähriger Essener ist erneut mit rassistischen Beschimpfungen aufgefallen: Der Mann, der bereits vor einer Woche einen dunkelhäutigen Kontrolleur beleidigte, hat am Sonntag einen Ladendetektiv übel beschimpft.

Entgegen des bestehenden Hausverbots hielt sich der Essener am Sonntagnachmittag in einer Drogerie-Filiale im Hauptbahnhof auf. Als ihn ein Ladendetektiv ansprach, rastete der Mann aus und ließ eine Tirade von rassistischen Beleidigungen los.

Essener rempelt Polizisten in Kinderwagen

Den alarmierten Polizisten stellte er sich mit geballten Fäusten gegenüber. Weil er nicht freiwillig mit auf die Wache mitgehen wollte, legten die Beamten dem 43-Jährigen Handschellen an.

Der wehrte sich jedoch weiter, rempelte die Polizisten in ein Warenregal und einen Kinderwagen. Wie vor Wochenfrist, als er dem Kontrolleur mit einer HIV-Infizierung drohte, wies er die Einsatzkräfte darauf hin, dass sie sich einmal mit ansteckenden Krankheiten auseinander setzen sollten.

Die Nacht verbrachte der Essener in Polizeigewahrsam. Ein Alkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 0,68 Promille. Gegen ihn wurde ein weiteres Verfahren wegen Volksverhetzung und Beleidigung eingeleitet.