Essen. . Auf den Schienen zwischen Dortmund und Duisburg ging am Morgen fast nichts mehr. Die Auswirkungen waren in der gesamten Region zu spüren.

Im Bahnverkehr zwischen Bochum und Essen ist es am Mittwochmorgen nach einer Vollsperrung zu erheblichen Behinderungen gekommen. Betroffen waren 83 Züge, darunter Regionalexpresse, S-Bahnen und Fernzüge, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte. Die Fahrgäste mussten sich demnach auf Verspätungen einstellen.

25 Züge mussten den Angaben zufolge umgeleitet werden, Fernzüge und Regionalexpresse etwa über Duisburg und Gelsenkirchen. Auch für die S-Bahnen gab es Umleitungen. Unter anderem konnte der Bochumer Hauptbahnhof nicht angefahren werden, aber auch andere Stationen im Ruhrgebiet waren betroffen.

Grund sei ein Leichenfund an der Strecke in der Nähe des Essener Hauptbahnhofs, sagte ein Sprecher der Polizei in Essen, ohne weitere Details zu nennen.

Die Störung auf einer der am stärksten befahrenen Zugstrecken Deutschlands dauerte nach Worten des Bahnsprechers bis 9.38 Uhr. Kurz vorher hatte die Polizei die Strecke wieder komplett freigegeben, zuvor bereits einzelne Gleise. Die Bahn ging am Morgen davon aus, dass die Züge bis Mittag nach und nach wieder planmäßig fahren sollten. (dpa)

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