Zollverein

Arschbomben-Wettbewerb startet im Zollverein-Schwimmbad

Blick von oben: Das Werksschwimmbad auf der Zollverein-Kokerei.

Foto: Jochen Tack/Stiftung Zollverein

Blick von oben: Das Werksschwimmbad auf der Zollverein-Kokerei. Foto: Jochen Tack/Stiftung Zollverein

Essen.   Die Zeche Zollverein eröffnet die Badesaison: Mit den Sommerferien startet wieder das Werksschwimmbad – diesmal mit großem Programm.

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Rechtzeitig zum Start der Sommerferien öffnet das „Werksschwimmbad“ auf Zollverein: Los geht’s am Samstag, 14. Juli, das ist einen Tag nach dem letzten Schultag. Die Badesaison auf dem Weltkulturerbe-Areal dauert bis 2. September an.

Das Schwimmbad auf der Kokerei ist dann täglich von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Der Poolbesuch ist kostenfrei. Das 2,40 Meter tiefe Becken ist nur für Schwimmer geeignet, ein Schwimmmeister ist vor Ort. Bei schlechtem Wetter bleibt das Werksschwimmbad geschlossen.

Pool existiert seit dem Jahr 2001

Die Frankfurter Künstler Dirk Paschke und Daniel Milohnic fertigten das „Werksschwimmbad“ im Jahr 2001 im Rahmen des Kunstprojekts „Zeitgenössische Kunst und Kritik”. Seitdem steht der Pool, umrahmt von beeindruckender Industriearchitektur, sinnbildlich für den Strukturwandel und ein neues Lebensgefühl im Revier. Die Stiftung Zollverein hat für die Saison ein Programm zusammengestellt:

Filmabende in einmaliger Atmosphäre verspricht das Open-Air-Kino am Werksschwimmbad: Anlässlich der Sonderausstellung „Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“ werden ab Donnerstag, 19. Juli, an acht Abenden Reportagen, Dokumentationen und Spielfilme zu den Themen Kohle und Bergbau gezeigt. Zudem erhalten Kino-Besucher am Vorstellungstag freien Eintritt in die Ausstellung.

Am Sonntag, 12. August, lädt die Stiftung Zollverein zu einem großen sportlichen Sommerfest mit Musik und Streetfood auf die Parkouranlage und an das Werksschwimmbad ein: Offene Workshops und Shows wechseln sich an diesem Nachmittag mit dem Wettbewerb um die „formvollendete Arschbombe“ ab. Mit sportpädagogischer Wettkampfbetreuung und kurzen Trainings findet der Contest in drei Runden statt, die jeweils mit einer Preisverleihung durch die Expertenjury enden – getreu dem Motto: Je mehr das Wasser spritzt, desto besser die Platzierung!

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