Wolfssichtung

Angeblicher Wolf in Essen: Experten gehen von einem Hund aus

Dieser Wolf lebt in einem Gehege im Tierpark Hexentanzplatz im Harz. Es handelt sich um ein Symbolbild.

Dieser Wolf lebt in einem Gehege im Tierpark Hexentanzplatz im Harz. Es handelt sich um ein Symbolbild.

Foto: Bernd Thissen / dpa

Essen.  Ein Video, das angeblich einen Wolf zeigen soll, hat in Essen für Aufregung gesorgt. Experte gehen davon aus, dass es sich um einen Hund handelt.

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Nach der mutmaßlichen Wolfssichtung in Essen-Stadtwald sind die Experten des Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) zur ersten Einschätzung gekommen, dass es sich bei dem Tier eher um einen Hund als um einen Wolf handelt.

Ein Indiz ist dabei das Fell des Tieres: Laut Lanuv tragen Wölfe in dieser Jahreszeit kurzes Fell. Dies werde unter anderem am Schwanz deutlich, der dann eher wie ein Strich aussehe und weniger wie ein buschiger Schwanz.

Tier offenbar auch in Leverkusen und Düsseldorf gesichtet

Um abschließend zu klären, um was für ein Tier es sich genau handelt, bedürfe es weiterer Bilder in besserer Qualität. Das Landesamt werde den Fall als „unbestätigten Hinweis“ mit einer größeren Wahrscheinlichkeit auf einen Hund führen. „Wir hoffen auf weitere Hinweise“, so Sprecher Wilhelm Deitermann: „Helfen könnte zum Beispiel, wenn sich jemand meldet, der einen Hund vermisst, der ein wolfsähnliches Aussehen hat.“

Die Lanuv-Experten gehen davon aus, dass das Tier bereits in anderen Zusammenhängen in Leverkusen-Opladen, Düsseldorf-Wersten und in Ratingen gesehen wurde.

Das Video vom angeblichen Wolf aus Essen-Stadtwald hatte der Naturschutzbund am Sonntag dem Landesamt gemeldet. Daraufhin hatten Experten das Material geprüft.

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