Altenessener Adventsmarkt

Adventspyramide schwebt per Autokran auf den Forumsplatz ein

Am Donnerstagmorgen hievte ein Autokran die ersten Teile des Holzhauses und später der Pyramide vom Sattelschlepper auf ihre Positionen.

Foto: Michael Korte

Am Donnerstagmorgen hievte ein Autokran die ersten Teile des Holzhauses und später der Pyramide vom Sattelschlepper auf ihre Positionen. Foto: Michael Korte

Essen-Altenessen.   Adventspyramiden aus dem Erzgebirge kennt man weltweit. Die in Altenessen ist allein schon wegen ihrer Höhe von 13,50 Metern eine Besonderheit.

Die Interessengemeinschaft Altenessen veranstaltet zum fünften Mal den Adventsmarkt auf dem Forumsplatz an der Altenessener Straße. Adventliches und weihnachtliches Flair soll vom 17. November bis zum 30. Dezember zum Verweilen einladen. Eine Pyramide ist dabei der neue Hingucker.

Die Pyramide erinnert an jene, die man aus dem Erzgebirge kennt und die durch von Kerzen aufgewärmte Luft angetrieben werden. Nur halt alles etwas größer. „Insgesamt ist sie 13,50 Meter hoch“, sagt Willi Walter. Der Altenessener, der die Tradition seiner Familie im Stadtteil fortsetzt, hat die Holzkonstruktion eigens herstellen lassen. Dazu musste er nicht bis ins Erzgebirge fahren.

Marianne-Rosenberg-Double kommt

„Die habe ich bei einer Firma bauen lassen, die etwa 300 Kilometer von Essen entfernt ist“, erzählt Willi Walter. In den drei Stockwerken der Pyramide befinden sich menschengroße Figuren. Maria und Josef, das Jesuskind, die Heiligen Drei Könige. In dem Holzhaus, das den Fuß der Pyramide umschließt, werden die Marktbesucher mit Glühwein und anderen Getränken versorgt. Und Willi Walter sorgt an den Wochenenden – von freitags bi sonntags – auch für Live-Programm. Da geht es der Jahreszeit entsprechend musikalisch meistens eher besinnlicher zu, aber auch ein Marianne-Rosenberg-Double wird unter der Pyramide auftreten.

Nicht groß, aber familiäres und gemütliches Ambiente

Peter-Arndt Wülfing, Vorsitzender der IG Altenessen, freut sich auf die neue Attraktion. „So etwas gibt es in der Form auf keinem anderen Advents- oder Weihnachtsmarkt in Essen“, sagt Wülfing. Dadurch werde die Attraktivität gesteigert. „Mit den großen Märkten in der Stadt können wir vielleicht nicht mithalten. Wir sind nicht so groß, dafür haben wir ein familiären und gemütliches Ambiente – und steigende Besucherzahlen.“

Wie bei einer kleinen Adventspyramide, so drehen sich auch bei der großen die Flügel – allerdings mit einem Unterschied. „Um die Flügel zu bewegen, brauchen wir schon einen Motor. Kerzen reichen da nicht“, flachst Willi Walter, der nicht nur die Pyramide beisteuert, sondern seit fünf Jahren den Adventsmarkt auch organisiert.

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