Feuerwehr

800-Kilo-Hengst in Essen-Byfang aus Pool befreit

Kaltes Ende eines Ausflugs: Zaki landete am Donnerstagvormittag im Swimming-Pool. Foto: Feuerwehr

Kaltes Ende eines Ausflugs: Zaki landete am Donnerstagvormittag im Swimming-Pool. Foto: Feuerwehr

Foto: Feuerwehr Essen

Essen-Byfang.   Ein 800 Kilo schwers Kaltblut ist bei einer dramatischen Rettungsaktion aus einem Swimming-Pool in Byfang befreit worden. Das Pferd war zuvor gemeinsam mit einem Haflinger ausgebüchst.

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Ein 800 Kilo schwers Kaltblut ist bei einer dramatischen Rettungsaktion aus einem Swimming-Pool in Byfang befreit worden. Das Pferd war zuvor gemeinsam mit einem Haflinger ausgebüchst.

Pferd aus Pool gerettet

Pferd aus Pool gerettet
nrw-aktuell.tv

Der sechs Jahre alte und gut 800 Kilogramm schwere Kaltbluthengst „Zaki“ ist am Donnerstagvormittag in einem privaten Swimming-Pool unfreiwillig baden gegangen. Zaki war mit einem Haflinger ausgebüxt. Der Ausflug der beiden endete auf einem eingezäunten Privatgrundstück, auf dem Zaki den mit Folie und Schnee bedeckten Pool übersah. Das Tier stürzte ins eiskalte Wasser. Wie lange es dort ausharren musste, ist nicht klar. Alleine der Feuerwehreinsatz bis zur Rettung dauerte zwei Stunden.

Geduldig und äußerlich absolut ruhig ließ sich Zaki in dieser Zeit im Pool von Feuerwehrmännern, einer Polizistin und dem Eigentümer ununterbrochen im Kreis führen, um seinen Kreislauf in Schwung zu halten. Währenddessen liefen mehrere Pumpen auf Hochtouren, um den Pool zu entleeren. Ein Feuerwehrtaucher war für den Notfall komplett ausgerüstet am Beckenrand, musste allerdings nicht aktiv werden. Auch der Feuerwehrkran stand bereit, um den Koloss mit Maschinenkraft aus dem Becken zu hieven. Schließlich verpasst ein Tierarzt dem Hengst eine Narkose, ehe Zaki mit dem Kran wieder an Land gehoben werden konnte. Etliche Pferdedecken wärmten den massigen Pferdekörper, bis der wenig später wieder zum Leben erwachte. Total gelassen, aber ein wenig wackelig auf den Beinen, ließ sich das Tier in einen nahe gelegenen Pferdestall führen, wo er sich unter einer Art Pferde-Sonnenbank (einer große Anzahl Infrarot-Lampen) langsam aufwärmen durfte. Bis auf den Schrecken trug das Tier keine weiteren Schäden davon.

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