Weihnachtsmarkt

70 Terrorsperren aus Beton schützen Essener Weihnachtsmarkt

Am Willy-Brandt-Platz, dem Eingang zur Einkaufsstadt, stehen die Betonquader seit Montag in Reih und Glied. Dahinter werden die Buden für den Weihnachtsmarkt aufgestellt.

Am Willy-Brandt-Platz, dem Eingang zur Einkaufsstadt, stehen die Betonquader seit Montag in Reih und Glied. Dahinter werden die Buden für den Weihnachtsmarkt aufgestellt.

Foto: Christof Köpsel

Essen.   Rund um den Essener Weihnachtsmarkt werden Terrorsperren zum Schutz vor Lkw-Anschlägen aufgestellt. Auch eine Container-Schikane ist dabei.

Sie gehören neuerdings zum Weihnachtsmarkt wie die vielen Buden und der Glühwein: große Betonsperren im Legosteinformat, die Lkw-Anschläge auf den Budenzauber verhindern sollen. Seit Montag ist der Weihnachtsmarkt-Veranstalter Essen Marketing EMG dabei, gut 70 dieser „Legosteine“ an 17 Standorten in der Essener Innenstadt aufzustellen. „Bei einem Abstand von 1,50 Meter passen da weder Lkw noch Pkw durch“, erklärt EMG-Geschäftsführer Dieter Groppe.

Quader hinter Tannenbäumen verbergen?

Am Willy-Brandt-Platz, dem Eingang zur Einkaufsstadt, stehen mehrere dieser wuchtigen Betonquader in Reih und Glied. Kein schöner Anblick. Anstatt sie wie in Bochum in dekoratives „Geschenkpapier“ einzupacken, erwägt der EMG-Chef, sie hinter Tannenbäumen zu verbergen. Sobald der Internationale Weihnachtsmarkt eröffnet ist, werden an zwölf der 17 Standorte Sicherheitsleute postiert. Für Lieferverkehr beispielsweise lösen sie Stahlseile und Karabinerhaken und ermöglichen Lkw im berechtigten Einzelfall die Durchfahrt.

Besonders streng sind die Sicherheitsvorkehrungen im Bereich I. Hagen/Kennedyplatz (in Höhe des Bekleidungshauses P & C). Wie schon im vergangenen Jahr werden dort drei 7,5-Tonnen-Container aufgestellt, die eine Schikane bilden und den belebten Kennedyplatz wirksam schützen.

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