Schul-Streik

100 Schüler demonstrieren in der Essener Innenstadt

Begleitet von lautstarken Trillerpfeifentönen, ziehen die Schüler durch die Innenstadt. Startpunkt war der Willy-Brandt-Platz.

Foto: -MarS

Begleitet von lautstarken Trillerpfeifentönen, ziehen die Schüler durch die Innenstadt. Startpunkt war der Willy-Brandt-Platz. Foto: -MarS

Essen.   Die als „Schul-Streik“ angekündigte Protestveranstaltung fordert mehr Geld für das Bildungswesen. Dafür demonstrieren etwa 100 Jugendliche.

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Etwa 100 Jugendliche aus verschiedenen Essener Schulen demonstrieren derzeit für eine bessere Finanzierung des Bildungswesens. Die Essener Bezirksschülervertretung hatte flächendeckend zum „Schüler-Streik“ aufgerufen. Die Teilnehmer ziehen zur Stunde, begleitet von der Polizei, durch die Innenstadt. Eigentlich hatten die Veranstalter auf rund 1000 Schüler gehofft, die mitmachen.

Offizielle Entschuldigung der Eltern nötig

„Sicherlich könnten es mehr Schüler sein, doch wir sind mit der Resonanz zufrieden“, sagte Jurek Macher, einer der Organisatoren. Für die Teilnahme am „Streik“ mussten sich Schüler offiziell entschuldigen lassen von ihren Eltern – die Schulen gingen ziemlich unterschiedlich mit dem Thema um. Während manche Jugendliche erklärten, die Freistellung vom Unterricht sei überhaupt kein Problem gewesen, hieß es andernorts, dass manche Lehrer und Schulen kritisch gegenüber dem „Streik“ gestanden hätten.

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