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Tour der Hoffnung macht Station in Gevelsberg und Ennepetal

Die Tour der Hoffnung – hier eine Archivaufnahme – macht Station in Ennepetal und Gevelsberg. Auch wenn die „Tour“ die beiden Städte wieder verlässt, soll es noch zünftig auf dem Butera-Platz und auf dem Milsper Marktplatz zugehen.

Die Tour der Hoffnung – hier eine Archivaufnahme – macht Station in Ennepetal und Gevelsberg. Auch wenn die „Tour“ die beiden Städte wieder verlässt, soll es noch zünftig auf dem Butera-Platz und auf dem Milsper Marktplatz zugehen.

Foto: Volker Speckenwirth

Ennepetal/Gevelsberg.  Wenn das Wetter mitspielt, gibt es für die Zuschauer diesmal nicht nur Radfahrer(innen) zu sehen, sondern auch Fallschirmabsprünge.

Die 36. Tour der Hoffnung zugunsten krebskranker Kinder, die in diesem Jahr vom 14. bis 18.August auch durch den Ennepe-Ruhr-Kreis rollt, macht Station in Ennepetal und Gevelsberg. Die Radfahrer, darunter Prominente aus Sport und Politik, werden auf dem Marktplatz in Ennepetal-Milspe und auf dem Butera-Platz in Gevelsberg jeweils im Rahmen eines Festes von Bürgermeisterin Imke Heymann in Ennepetal und von Bürgermeister Claus Jakobi in Gevelsberg empfangen.

Wenn das Wetter mitspielt, gibt es für die Zuschauer nicht nur Radfahrer(innen) zu sehen, sondern auch Fallschirmabsprünge. In Ennepetal soll der Weltmeister im Fallschirmsprung, Klaus Renz, eine Punktlandung hinlegen, und über Gevelsberg stürzt sich Eberhard Gienger, ehemals Kunstturner und Bronzegewinner bei den Olympischen Spielen 1976, vom Flugzeug in die Tiefe.

Michael Eckhardt und Hans-Peter Bazzanella, die beiden Ennepetaler, die wie seit Jahren auf dem Rad an der Tour teilnehmen und ebenso wie die Gevelsbergerin Jutta Thaler zum Organisationsteam zählen, hoffen, dass am Samstag, 17. August, möglichst viele Zuschauer nach Ennepetal und Gevelsberg kommen. Laut Plan treffen die Tourteilnehmer mit ihrem Kapitän, dem Gevelsberger Klaus-Peter Thaler, um 10.40 Uhr am Milsper Markt ein. Um 11.15 Uhr treten die Frauen und Männer wieder in die Pedalen, um in Gevelsberg auf dem Butera-Platz empfangen zu werden.

Heimatministerin ist eingeladen

Auch wenn die „Tour“ die beiden Städte wieder verlässt, soll es noch zünftig auf dem Butera-Platz und auf dem Milsper Marktplatz zugehen. Vielleicht ist in Milspe sogar prominenter Besuch aus Düsseldorf dabei. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, ist als Ehrengast eingeladen. Ehrenbürgermeister Michael Eckhardt: „Es ist noch nicht sicher, ob sie kommt!“ Auf jeden Fall werde auf dem Marktplatz groß gefeiert, denn die „Tour der Hoffnung“ mache nun zum dritten Male einen Stopp in Ennepetal. „Jedes mal hatte der Henri-Thaler-Verein ein Jubiläum, in diesem Jahr besteht er (wie berichtet) 30 Jahre!“ Die Stadt Ennepetal wurde bekanntlich am 1. April 70 Jahre alt. Auch das spiele sicher am 17. August eine Rolle.

Der in Hasperbach wohnende Hans-Peter Bazzanella hat schon die Vor-Tour hinter sich. Im Pulk von Sponsoren und der Schirmherrin der „Tour der Hoffnung“, Petra Behle (ehemalige Biathletin und Weltcupsiegerin) fuhr er die 369 Kilometer lange Strecke. Bazzanella: „Einige Streckenführungen werden wir noch verändern. Doch es sind auf jeden Fall 2680 Höhenmeter zu überwinden. Das Bergisches Land ist ein bergiges Land!“

Nach dem Prolog in Gießen startet die Tour in Eiserfeld (Siegerland), führt über Köln,, Leverkusen, Wuppertal, Schwelm (Kurzstopp), Wetter, Hattingen, Bochum, Hagen, Ennepetal, Gevelsberg, Remscheid, St. Augustin nach Bonn. Hier endet die Strampelei. Die Verabschiedung ist wieder in Gießen.

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