Stadtgrün

TBS beseitigen Sturmschaden im Wald in Schwelm

Gut im Klettern sein mussten die vergangenen Tage die Spaziergänger, die

Gut im Klettern sein mussten die vergangenen Tage die Spaziergänger, die

Foto: Bernd Richter

Schwelm.   In Schwelm grünt und blüht es an jeder Ecke. Die Abteilung Stadtgrün kommt deshalb mit der Pflege kaum nach

„Der Baum ist weg, die Leute können wieder rennen“, sagt Markus Flocke im Gespräch mit unserer Redaktion. Die Rede ist von einem umgeknickten Laubbaum, der seit dem Sturm am Samstag, der auch über Schwelm mit Windgeschwindigkeiten von zum Teil 90 km/h hinweggefegt war, einen Wanderweg blockiert hatte. Am Mittwochmorgen haben Mitarbeiter der Technischen Betriebe Schwelm (TBS) das Hindernis in dem Waldstück an der oberen Göckinghof­straße aus dem Weg geräumt, der Wanderweg zwischen Bandwirkerweg und der ehemaligen Waldlust ist wieder frei.

Gefahrenbäume im Wald

Eigentum verpflichtet: Für die Beseitigung solcher Hindernisse auf offiziellen Wanderwegen ist laut Markus Flocke der jeweilige Waldbesitzer verantwortlich. In Obhut der TBS befinden sich 180 Hektar Wald, die der Stadt und dem Verschönerungsverein gehören.

„Wir haben von der Stadt den Generalauftrag erteilt bekommen, diesen Wald zu pflegen“, sagt der Geschäftsführer der TBS. Dazu gehört neben der Beseitigung von Hindernissen auch das Fällen von Gefahrenbäumen. Spaziergänger, die solche Bäume bemerken, sollten keine Scheu haben, dies bei den TBS zu melden. „In der Natur stehen keine Schilder, wem der Wald gehört. Im Zweifelsfall setzen wir uns mit den Besitzern in Verbindung“, so Markus Flocke.

Beet Städtepartnerschaft

Die Aufgaben der TBS sind vielschichtig. Doch in diesen Tagen rückt bei den Bürgern besonders das Stadtgrün in den Vordergrund. Es sprießt zurzeit an jeder Ecke, die Mitarbeiter der Abteilung Stadtgrün kommen mit der Pflege kaum nach. So auch an dem Pflanzbeet in Nachbarschaft des Kornspeichers am Haus Martfeld. Der Baum der Städtepartnerschaft, ein französischer Ahorn, wurde dort vor zwei Jahren aus Anlass des 10-jährigen Bestehens der beurkundeten Freundschaft zwischen Schwelm und Fourqueux gepflanzt – „als positives Zeichen für die gewachsene Freundschaft zwischen den beiden Städten“, wie auf einer Gedenktafel nachzulesen ist. Jetzt bestimmen dort Brennnesseln statt Blumen das Bild. „Die Pflege ist Aufgabe der TBS“, sagt Markus Flocke, der sich dem Beet annehmen will.

„Sandkasten“ bald bepflanzt

Gute Nachrichten gibt es vom „Sandkasten“ an der Ecke Untermauer-/Obermauerstraße zu vermelden. Dort wird das neue City-Team bis zum Wochenende die Stauden pflanzen. Das Team ist seit Juni übrigens komplett. Der zweite Mitarbeiter hat seit wenigen Tagen seinen Dienst aufgenommen. Sie sollen das Stadtbild positiv gestalten.

Kommentar: Es grünt und blüht an jeder Stelle

Wer einen Garten sein Eigen nennt, kennt das Problem: Es gibt Zeiten, in denen es an jeder Ecke grünt und blüht. Da kommt der Hobby-Gärtner kaum mit der Pflege nach. Die Mitarbeiter der Abteilung Stadtgrün der TBS haben einen „Garten“ zu pflegen, zu dem allein ca. 430.000 m² öffentliche Grünflächen, 42 Kinderspielplätze, drei Sportanlagen sowie 188 ha Forstflächen gehören. Verständlich, dass die Stadt-Gärtner nicht überall zeitgleich sein können. Doch der umgestürzten Baum über dem Wanderweg am Göckinghof ist ein gutes Beispiel dafür, dass die TBS schnell handeln können, wenn’s darauf ankommt. Und bis zum Heimatfest werden sicherlich auch die Gedenkstätten der Städtepartnerschaft wieder glänzen.

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