Winterurlaub

Skibörse in Gevelsberg lockt mit allem rund um Wintersport

Auch dieses Mal finden wieder viele Besucher ihren Weg zur Skibörse des Skiclubs Gevelsberg. In der Sportalm gab es reichlich gut erhaltene Wintersportausrüstung und Zubehör.

Auch dieses Mal finden wieder viele Besucher ihren Weg zur Skibörse des Skiclubs Gevelsberg. In der Sportalm gab es reichlich gut erhaltene Wintersportausrüstung und Zubehör.

Foto: Laura Dicke / WP

Gevelsberg.  Die Besucher standen wieder Schlange bei der Skibörse des Skiclubs Gevelsberg in der Sportalm. Es lockte gut erhaltene Wintersportausrüstung.

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Für die einen ist es purer Luxus und für die anderen gehört es zur jährlichen Tradition – die Rede ist vom Skiurlaub. Für eine Woche in den Bergen kommen gut und gerne Kosten zusammen, die den Preis für einen Sommerurlaub weit übersteigen und die sich schlichtweg nicht jeder leisten kann. Wer dennoch die Freude am Wintersport nicht aufgeben möchte, kann durch das Angebot der Skibörse des Skiclubs Gevelsbergs in puncto Ausrüstung einiges an Geld sparen. Zum 41. Mal fand die traditionelle Börse für gut erhaltene Wintersportausrüstung und Zubehör statt. Mit dem umfangreichen Angebot an Skiern, Skistöcken, Kleidung und vielen mehr gehört der Markt seit vielen Jahren zu einem der Größten dieser Art in NRW und lockt jährlich Besucher aus dem ganzen Ruhrgebiet an.

Auch dieses Mal standen die Besucher in der Sportalm Schlange, entweder, um am Samstag und Sonntagmorgen Artikel zum Verkauf abzugeben oder, um am Sonntag die besten Schnäppchen zu ergattern. „Wir haben mit rund 2200 Artikeln sogar noch mehr als die vergangenen Jahre im Angebot“, freute sich Organisator und Vorstandsmitglied Peter Mügge.

Neben gebrauchter Wintersportausrüstung gab es auch wenige neuwertige Artikel aus den vergangenen Saisons direkt von Händlern aus der Region. Die meisten Teile sind jedoch gebrauchte Waren, die zuvor abgegeben wurden.

„Wir prüfen alles genau, pflegen die zu verkaufenden Sachen in unser Computersystem ein und legen auch den Preis vorab fest“, erklärte Peter Mügge. Die Verkäufer erhalten am Ende des Tages den Erlös ihrer Teile, abzüglich einer Provision, die dem Skiclub zugutekommt.

„Am besten geht die Ausrüstung und Kleidung für Kinder weg. Die wachsen einfach zu schnell raus“, erzählte Peter Mügge und fügte hinzu, dass viele dieser Teile jedes Jahr zum Verkauf stehen. Genauso beliebt sind Skistöcke, Stiefel oder Skier.

Bis zu 75 Prozent konnten die Besucher auf der Skibörse sparen, wie Peter Mügge erklärte: „Hier gibt es hochwertige und gut erhaltene Skier für rund 100 Euro, die neu im Laden vielleicht 350 Euro gekostet hätten“. Gerade aus diesem Grund ist die Skibörse weiterhin so beliebt, denn so wie die Mitglieder des Skiclubs wollen die meisten trotz steigender Kosten in den Skigebieten nicht auf den Winterurlaub verzichten.

Verzicht auf Sommerurlaub

„Die Anzahl derjenigen, die in den Winterurlaub fahren, ist ungefähr stabil. Doch man muss immer höher fahren, um richtigen Schnee zu haben und das kostet natürlich mehr“, so Peter Mügge.

Ausbleibende und schneelose Winter sind für viele ein Grund mehr, in den Winterurlaub zu fahren und um sich das zu leisten, verzichten einige sogar auf Sommerurlaube. Die Skibörse bietet somit eine ideale Möglichkeit, um noch mehr einzusparen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt und Grund warum, die Skibörse so beliebt ist, ist der Gedanke der Wiederverwertung.

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