PCB in Ennepetal

PCB: Unverständnis bei Kreis-CDU über Verwaltung

Bei Löwenzahnproben im Gewerbegebiet Oelkinghausen in Ennepetal und nördlich davon wurden PCB-Stoffe gefunden. Wie vergangene Woche bekannt wurde, befanden sich darunter auch dioxinähnliche PCB-Verbindungen.

Bei Löwenzahnproben im Gewerbegebiet Oelkinghausen in Ennepetal und nördlich davon wurden PCB-Stoffe gefunden. Wie vergangene Woche bekannt wurde, befanden sich darunter auch dioxinähnliche PCB-Verbindungen.

Foto: Hans Blossey

Ennepetal.  Auch bei der CDU-Fraktion im Kreistag stößt das aktuelle Verhalten der Kreisverwaltung im Umgang mit den PCB-Belastungen auf Unverständnis.

„Wir hoffen zunächst alle, dass die Untersuchungen zu dem Ergebnis kommen, dass keine Gesundheitsbelastungen vorliegen“, sagt Oliver Flüshöh, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag. Und weiter: „Vom Verfahren ist für uns die Entscheidung der Verwaltung, die Bürger über den Fund von dioxinähnlichem PCB mit dem Hinweis auf eine mögliche Verunsicherung nicht zu informieren, nicht nachvollziehbar.

Die Menschen erwarten und haben einen Anspruch auf einen absolut transparenten Umgang mit dem Thema. Diese Transparenz gilt im Übrigen auch gegenüber der Politik.“ Flüshöh: „Dass die Spitze der Verwaltung nicht wenigstens im nicht-öffentlichen Teil Auskunft erteilt hat, ist absolut nicht akzeptabel.“ Deshalb unterstütze die CDU die Forderung der Grünen nach einer umfassenden und differenzierten Erläuterung.

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