Raubüberfall

Bewaffneter Überfall nun auch auf Schwelmer Tankstelle

Nach mehreren bewaffneten Tankstellen-Überfällen in Gevelsberg rauben am Samstagabend zwei bewaffnete Männer die Schwelmer Esso-Tankstelle aus. Die Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweis.

Nach mehreren bewaffneten Tankstellen-Überfällen in Gevelsberg rauben am Samstagabend zwei bewaffnete Männer die Schwelmer Esso-Tankstelle aus. Die Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweis.

Foto: Stefan Scherer

Schwelm/Gevelsberg.   Zwei Maskierte rauben eine Esso-Tankstelle in Schwelm mit Messern und Hammer aus. In Gevelsberg gab es in den letzten Wochen schon vier Fälle.

Die Überfälle auf Tankstellen gehen unvermindert weiter. Traf es seit Jahresbeginn bereits vier Mal Tankstellen in Gevelsberg (wir berichteten), überfielen nun zwei maskierte Täter am Samstagabend die Esso-Tankstelle an der Berliner Straße in Schwelm.

Das Vorgehen der Täter unterscheidet sich zu den jüngsten bewaffneten Raubüberfällen in Gevelsberg, wo zuletzt ein Täter mit einer Pistole die Aral-Tankstelle und zweimal die SB-Tankstelle, die beide an der Hagener Straße liegen, ausgeraubt hatte.

Täterbeschreibung noch sehr vage

Nun betraten die beiden bislang unbekannten Täter am Samstag um 21.36 Uhr die Esso-Tankstelle an der Berliner Straße. Sie bedrohten den Mitarbeiter mit zwei Messern und einem Hammer, forderten die Herausgabe von Bargeld und Zigaretten. Anschließend verließen die beiden Männer mit ihrer Beute das Tankstellengelände zu Fuß – vermutlich in Richtung Innenstadt.

Die Täterbeschreibung ist bislang eher vage: zwei Männer zwischen 180 und 185 cm. Sie kamen unmittelbar bevor normalerweise um 22 Uhr der Nachtschalter öffnet und Kunden keinen Zutritt mehr zu den Geschäftsräumen erhalten. Eventuell liegt am Montag eine detailliertere Täterbeschreibung bezüglich der Kleidung, der Maskierung und der Sprache, mit der die bewaffneten Räuber ihre Forderungen stellten, vor.

Trittbrettfahrer nicht ausgeschlossen

Zu einem möglichen Zusammenhang mit den gehäuften Überfällen in Gevelsberg will sich die Polizei noch nicht äußern. „Die Kriminalpolizei wird sich der Sache intensiv annehmen und sämtliche Vorgänge ganz genau prüfen“, heißt es von Seiten der Ermittlungsbehörde auf Nachfrage dieser Zeitung. Die Ermittlungen laufen daher in alle möglichen Richtungen. Es könne sich durchaus um Trittbrettfahrer handeln. „Es kann aber auch sein, dass der oder die Täter ihre Vorgehensweise und den Tatort einfach geändert haben“, heißt es von der Kreispolizeibehörde des Ennepe-Ruhr-Kreises weiter.

In dem aktuellen Fall bitten die Ermittlungsbeamten – genau wie in den vorangegangenen Raubüberfällen auf die Tankstellen in Gevelsberg – die Bevölkerung um Hinweise zu den Taten beziehungsweise zu den möglichen Tätern. Weitere Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter 02336/91664000 bei der Kreispolizeibehörde zu melden.

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