Heimatverein Werth

Neuer Vorsitzender für den Heimatverein Werth gefunden

Annelore Blecking (2.v.r.) legt nach 17 Jahren ihr Amt als Vorsitzende des Heimatvereins Werth nieder. Ihr Nachfolger ist Hermann

Annelore Blecking (2.v.r.) legt nach 17 Jahren ihr Amt als Vorsitzende des Heimatvereins Werth nieder. Ihr Nachfolger ist Hermann

Foto: Thorsten Lindekamp

Werth.   Hermann van Thiel führt fortan die Geschicke des Heimatvereins Werth. Nach 17 Jahren stand Annelore Blecking nicht für eine Wiederwahl bereit.

Seit nunmehr 17 Jahre leitet Annelore Blecking als 1. Vorsitzende gemeinsam mit ihrem Team die Geschicke des Heimatvereins Werth. In dieser Zeit hat sie eine ganze Menge bewirkt – und den Heimatverein zu einem festen Bestandteil des Ortes werden lassen.

Aus Altersgründen stand sie am Donnerstagabend während der Mitgliederversammlung für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung – angekündigt hatte sie diesen Schritt bereits vor zwei Jahren.

Annelore Blecking bleibt dem Team erhalten

Hermann van Thiel, stellvertretender Vorsitzende, stellte sich für eine Wahl als Vorsitzender zur Verfügung und wurde einstimmig von der Versammlung bestätigt.

Ganz weg ist Annelore Blecking jedoch nicht. Die beiden haben einfach ihren Posten getauscht und Blecking wird als stellvertretende Vorsitzende weiterhin zum Vorstandsteam des Heimatvereines gehören.

Ein neues Beisitzerteam wurde gewählt

Zur Wiederwahl standen der stellvertretende Schriftführer Wolfgang Westerfeld und die Beisitzer Fritz Hübers und Reinhold Pries zur Verfügung. Neu im Beisitzerteam ist Janina Metheling und als stellvertretende Kassenwartin komplettiert Karen Otten-Willmer den Vorstand des Heimatvereines.

„Ich werde das Rad nicht neu erfinden wollen“, meinte der neue Vorsitzend, „Lore, du hast eine Menge bewirkt, aber jeder soll einmal überlegen, was wir in Zukunft machen und verbessern können.“

Viele Besucher waren beim Obstbaumschnitt

Und erfolglos war der Heimatverein sicherlich nicht, konnten die Anwesenden im Jahresbericht hören. Da waren unter anderem 28 Personen zum Obstbaumschnitt gekommen, 175 Nistkisten waren gereinigt und teilweise repariert worden, der Palmsonntagszug erfreut sich großer Beliebtheit und der Sonnenblumenwettbewerb war auch wieder ein Erfolg.

Der Dachboden im Heimathaus wurde neu gestaltet, die Hobbykünstlerausstellung war wieder gut besucht und der Weihnachtsmarkt mit seinen 31 Ständen im Schatten der Turmwindmühle war letztlich der Höhepunkt des Jahres.

Die Werther Mühle ist bei Gästen beliebt

Auch die Blumenpflanzaktion, die Skatturniere, das Osterfeuer, das Anbringen der Weihnachtsbeleuchtung und der Plattdeutsche Abend werden seit Jahren vom Heimatverein ausgerichtet.

Und auch die Mühlenflügel sind mittlerweile wieder repariert, wie Johann Radstaak im Jahresbericht des Müllers bekannt gab. Nach wie vor ist das Interesse an der Mühle groß – sogar eine Gruppe aus Amerika hat im vergangenen Jahr die Mühle besichtig – meistens sogar verbunden mit einer Ortsführung.

>> BESONDERER TERMIN

  • Neben den jährlich stattfindenden Aktivitäten wird am 23. März am ehemaligen Werther Bahnhof ein Denkmal eingeweiht. Es soll an den Tod von vielen Niederländern erinnern, die 1944 bei einem Angriff ums Leben kamen. Für dieses Denkmal hat auch der Stichting Zwangsarbeider aus Appeldoorn/NL einen Betrag von 650 Euro zur Verfügung gestellt.
  • Und weil die Kasse von Veronika Giesing hervorragend geführt worden und die Arbeit des Vorstandes auch in diesem Jahr wieder anerkennenswert war, wurden sowohl Kassenwartin als auch Vorstand einstimmig entlastet.

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