Stadtwerke Emmerich

Ex-Kaserne: Stadtwerke Emmerich sichern Energieversorgung

Auf dem ehemaligen Kasernen-Gelände in Emmerich entsteht ein neues Stadtviertel. Die Stadtwerke Emmerich sichern hier die Energieversorgung.

Auf dem ehemaligen Kasernen-Gelände in Emmerich entsteht ein neues Stadtviertel. Die Stadtwerke Emmerich sichern hier die Energieversorgung.

Foto: Stadtwerke Emmerich

Emmerich.   Stadtwerke Emmerich übernehmen fürs neue Stadtviertel auf dem Kasernen-Gelände die Stromversorgung, verlegen auch die Gas- und Wasserleitungen.

Die Stadtwerke Emmerich dürfen auf neue Kunden hoffen. Der Energieversorger, der bereits heute 90 Prozent der privaten Haushalte in Emmerich mit Strom versorgt, ist mit den restlichen Bauarbeiten für die Stromversorgung im neuen Stadtviertel, dem ehemaligen Kasernen-Gelände, zu Gange. Gelegt worden sind auch Wasser- und Gasleitungen.

Die Stadtwerke sichern durch ihr Engagement unter anderem die Energieversorgung im Gesundheitspark. Dahinter verbirgt sich ein medizinisches Zentrum, eine psychosomatische Klinik, eine Pflegeeinrichtung, betreutes Wohnen, Mietwohnungsbau und die Kindertageseinrichtung Räuberhöhle, die schon Ende 2018 eröffnet wurde.

Noch ist unklar, wie viel Leistung gebraucht wird

Eine große Trafo-Station wurde bereits gebaut. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Schwerlast-Station, die im Vergleich zu normalen Stationen das Dreifache an Leistung bringt. Dabei ist die 1200-Kilowatt-Station noch erweiterbar: „Bislang ist nicht genau absehbar, wie viel Leistung beispielsweise der Klinikbereich braucht“, sagt Harald Koster, bei den Stadtwerken zuständig für den Netzbetrieb Strom.

Kleinere Trafo-Stationen sollen später noch entstehen, und zwar fürs Pflegeheim und die Klinik. Dort werde aufgrund der medizinischen Ausstattung mehr Leistung gebraucht, so Koster.

Die Leitungen haben eine Leistung von 10.000 Volt

Die Leitungen, die die Tiefbaufirma Siebers aus Kleve verlegt haben, sind bereits an die Trafo-Station angeschlossen. Die Leitungen haben eine Leistung von 10.000 Volt, die auf 400 Volt transformiert wird und so in den Häusern ankommt. Bisher wurden 1,4 Kilometer Mittelspannungskabel und 1,2 Kilometer Niederspannungs-Kabel verlegt.

Nach den Plänen des Investors sollen etwa 24 der 85 Wohnungen im neuen Stadtviertel im Oktober 2019 fertig sein. „Wir liegen mit unseren Baumaßnahmen gut im Zeitplan und könnten nach der Kita auch andere Gebäude bereits anschließen“, sagt Harald Koster.

Auch eine zweite große Trafo-Station wird gebaut

Auch für ein späteres Projekt, bei dem ein großer Wohnkomplex errichtet wird, haben die Stadtwerke bereits die Planung übernommen. „Da entsteht dann eine zweite, große Trafo-Station“, so Koster weiter.

Stadtwerke-Geschäftsführer Udo Jessner ist sehr zufrieden mit der Entwicklung – und der Akzeptanz des Energieversorgers in Emmerich, besonders bei Privat-Haushalten. „Unser Image in der Stadt ist gut. Die Stadtwerke sind in jeder Hinsicht ein bewegliches, modernes und innovatives Unternehmen. Und wir bieten gute Preise und einen guten Service“, begründet er den Erfolg.

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