Leichenfund

Die Leiche im Emmericher Yachthafen ist identifiziert

Hier im Becken des Yachthafen war der Mann gefunden worden.

Hier im Becken des Yachthafen war der Mann gefunden worden.

Foto: Blossey

Emmerich.   Die am 10. März im Emmericher Yachthafen gefundene Leiche ist identifiziert. Es handelt sich um einen 75-jährigen Mann aus Evingsen bei Altena.

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Die am Sonntag, 10. März, im Hafenbecken des Emmericher Yachthafens gefundene männliche Leiche ist identifiziert. Es handelt sich um einen 75-jährigen Mann aus Evingsen bei Altena. Er war dort am 11. Februar als vermisst gemeldet worden.

Wie berichtet hatte am Sonntag gegen 12 Uhr ein Spaziergänger eine männliche Leiche im Hafenbecken des Emmericher Yachtclubs gefunden. Entweder war der Mann dort ins Wasser gelangt oder die Leiche vom Rhein in das Hafenbecken getrieben worden.

Inzwischen liegt der Polizei das Obduktionsergebnis vor

Inzwischen liegt der Polizei das Obduktionsergebnis vor. Es gibt keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die Leiche lag mindestens drei Wochen im Wasser.

Bereits Mitte Februar war im Heimatort des Mannes mit einer groß angelegten Aktion mit einer Rettungshundestaffel und 800 Helfern nach dem Vermissten gesucht worden. Zuletzt war er als Wanderer gesehen worden. Laut Medienberichten galt der Vermisste als zuverlässig und nicht dement.

Hinweise liefen umgehend bei der Polizei in Kleve ein

Bei der Polizei in Kleve liefen bereits am Freitag mehrerer Hinweise auf diesen Vermissten ein. „Wir haben sofort die entsprechenden Berichte über den Vermissten im Internet nachgelesen“, so Michael Ermers, Sprecher der Kreispolizei Kleve. Diese daraus gewonnenen Erkenntnisse hätten schon vermuteten lassen, dass es sich bei der in Emmerich gefundenen Leiche um die sterblichen Überreste des Mannes aus Evingsen bei Altena gehandelt habe.

Wie der Mann von Altena nach Emmerich gelangt ist, ist nicht bekannt. „Diese Frage stellen wir uns natürlich auch“, teilte Ermers auf Nachfrage mit. Es sei eher unwahrscheinlich, dass die Leiche des Mannes über Lenne, Ruhr und Rhein ins Emmericher Hafenbecken getrieben worden sei, teilte er mit. Zumal der Wanderer noch den Rucksack aufgehabt habe. Wahrscheinlicher sei, dass der Mann im Rhein ertrunken und seine Leiche ins Hafenbecken getrieben worden sei oder er direkt in Emmerich ertrunken sei.

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