Konzert

Blasorchester Praest spielte Eric Clapton und Bugs Bunny

Orchestermäuse, Jugendorchester und Hauptorchester des Blasorchesters Praest konzertierten im Stadttheater Emmerich.

Orchestermäuse, Jugendorchester und Hauptorchester des Blasorchesters Praest konzertierten im Stadttheater Emmerich.

Foto: Thorsten Lindekamp

Emmerich/Praest.   Das Blasorchester Praest trat im Stadttheater Emmerich auf. Beim Frühlingskonzert zeigten auch die kleinen Musiker, was sie drauf haben.

Einen zweichenfachen Frühlingsgruß hatte das Blasorchester Praest für sein Publikum parat. Zum einen in Form von bunten Blumen am Bühnenrand und zum anderen in Form von beschwingten Melodien. Am Sonntag empfingen die Musiker ihre Gäste zum Frühlingskonzert im Stadttheater.

Orchestermäuse, Jugendorchester und Hauptorchester boten abwechslungsreiche Kompositionen und Bearbeitungen für Blasorchester – zum großen Teil wenig bekannt – aber gut präsentiert. Zur Information der Zuhörer gaben meist jugendliche Mitglieder in gut verständlicher Form kurze Inhaltsangaben.

Blasorchester mit starker jugendlicher Ausstrahlung

Toll war die Feststellung, dass das Orchester eine sehr erfreuliche Nachwuchsschulung erreicht hat. Orchestermäuse und Jugendorchester saßen mit etwa 40 aufmerksamen Mitgliedern gemeinsam auf der Bühne.

Es war wie in jedem Jahr: Das Blasorchester mit starker jugendlicher Ausstrahlung präsentierte sich zunächst mit seinen jüngsten Mitgliedern, den Orchestermäusen.

Die Orchestermäuse waren gut vorbereitet

Elton John und Tim Rice hatten beim „König der Löwen“ den Song „King of Pride Rock“ besonders gelobt. Und so stand er auch hier auf den Notenblättern an erster Stelle. Margret Verbücheln ist es gelungen ihre Orchestermäuse gut vorzubereiten.

Kräftigen Beifall erhielt auch anschließend das Jugendorchester. Nach einem Besuch bei „Star Wars“ und „Fantastic Beats“ stellte sich Jörg Veltzke auf dem Keyboard vor. Er verstand es, sich mit seinem Instrument gut den Bläsern anzupassen.

Schwungvoller Konzertmarsch von Kurt Gäble

Nun war es Zeit für eine Präsentation des Hauptorchesters unter Leitung von Gerd Josef Verhoeven. Nach kurzer Umbauzeit, in der Vorsitzender Michael Heister einige Informationen an das Publikum weitergab, startete das Orchester mit dem schwungvollen Konzertmarsch „Salemonia“ von Kurt Gäble.

Der in der Nähe des Bodensees wohnende Komponist schrieb auch eine Bearbeitung für bekannte volkstümliche Schlagermelodien wie „Ich will keine Schokolade“ oder „Liebeskummer lohnt sich nicht“. Die rhythmisch ansprechende Interpretation der Schlager gefiel dem Publikum, das zum Teil mitsummen wollte.

Ein musikalischer Gruß an Hans Franz

Wer kennt nicht Eric Clapton? Der englische Beat-und Rockgitarrist ist als einer der besten Pop-Gitarristen bekannt. Er erhielt 17 Awards. Von ihm spielte das Orchester drei bekannte Titel – und zwar einwandfrei interpretiert.

Den Abschluss des Konzertes bildete eine lustige Erinnerung an „Die Sendung mit der Maus“, Bugs Bunny und seinen Freunden. Bei den einfallsreichen Registerklängen weckte man manches Schmunzeln im Saal.

Eines durfte nicht fehlen: Ein letzter musikalischer Gruß an den verstorbenen Hans Franz, den rührigen ehemaligen Dirigenten der Praester, war selbstverständlich.

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