CDU Emmerich

Bert Gricksch beim CDU-Stadtverband Emmerich bestätigt

Das ist der neue Vorstand des CDU-Stadtverbandes Emmerich - vorne v.l.: Sigmar Peters, Gloria Lueb-Verheyen, Darius Markowski, Hans-Joachim Büscher; 2. Reihe v.l.: Neriman Keles, Sultan Seyrek, Irina Kroll, Michael Furgol, 3. Reihe v.l.: Marie Reeke, Silke Jelinski, Rene Pommerin; oberste Reihe: Dr. Matthias Reintjes, Bert Gricksch, Erik Arntzen und Guido Langer. Es fehlen: Sandra Bongers, Karlo Rempe.

Das ist der neue Vorstand des CDU-Stadtverbandes Emmerich - vorne v.l.: Sigmar Peters, Gloria Lueb-Verheyen, Darius Markowski, Hans-Joachim Büscher; 2. Reihe v.l.: Neriman Keles, Sultan Seyrek, Irina Kroll, Michael Furgol, 3. Reihe v.l.: Marie Reeke, Silke Jelinski, Rene Pommerin; oberste Reihe: Dr. Matthias Reintjes, Bert Gricksch, Erik Arntzen und Guido Langer. Es fehlen: Sandra Bongers, Karlo Rempe.

Foto: CDU

Emmerich.   Der CDU-Stadtverband Emmerich hat den Vorsitzenden Bert Gricksch im Amt bestätigt. Bis Kommunalwahl 2020 will die Partei mit Sachthemen punkten.

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Der CDU-Stadtverband Emmerich hat sich im Vorjahr der Kommunalwahlen im Rahmen seiner Mitgliederversammlung neu aufgestellt. Der amtierende Vorsitzende Bert Gricksch wurde als Vorsitzender bestätigt, Stellvertreter wurden Dr. Matthias Reintjes, Erik Arntzen und Sandra Bongers.

Kassierer bleibt Guido Langer. Sigmar Peters macht weiter als Schriftführer, René Pommerin wurde neuer Mitgliedsbeauftragter und Marie Reeke neue Pressesprecherin. Als Beisitzer wurden Botho Brouwer, Hans-Joachim Büscher, Michael Furgol, Silke Jelinski, Neriman Keles, Irina Kroll, Gloria Lueb-Verheyen, Darius Markowski, Karlo Rempe und Sultan Seyrek gewählt.

Neuer Vorstand bildet die ganze Gesellschaft ab

„Wir haben eine tolle Mannschaft zusammen mit einer guten Mischung, sodass wir die ganze Emmericher Gesellschaft abbilden“, lobt der Vorsitzende Bert Gricksch den neuen Vorstand.

In seinem Jahresbericht lobte Gricksch das Engagement der Vereinigungen. „Die Arbeit der Frauen- und Seniorenunion, der Jungen Union und der CDU-Ortsverbände sind der Beleg dafür, dass wir vor Ort verwurzelt sind und als Volkspartei funktionieren“, so Gricksch. Die Mitgliederzahl liegt bei über 300, es gab rund zehn Neuaufnahmen, aber nur zwei Austritte in 2018.

Kritik an Bürgermeister Peter Hinze

Wie Parteichef Gricksch erwartet auch Fraktionsvorsitzender Reintjes deutlich mehr Einsatz vom Bürgermeister. Peter Hinze ließe notwendige Ideen für die Stadt nicht erkennen. Wichtige Impulse kämen oft aus dem Rat. Für Emmerich wichtige Projekte wie die Rettungswache oder das Sondervermögen hätten Chefsache sein müssen.

Im Hinblick auf die anstehende Kommunalwahl sagte Reintjes: „Wir bereiten uns auf die Wahl vor, sind aber noch nicht im Wahlkampfmodus, sondern wollen noch bis 2020 gute Sacharbeit leisten. Wir wollen mit Personen aber auch mit Themen und guter Arbeit überzeugen.“

Bei der Gesamtschule den Elternwillen im Blick haben

Reintjes sprach einige Themen an, die man u.a. mit der Bürgergemeinschaft Emmerich (BGE) angestoßen habe. So sollen die Kita-Gebühren deutlich gesenkt werden. „Niedrige Gebühren sind ein guter Standortvorteil.“ Hier ist anzumerken, dass der erste Ratsantrag in dieser Sache von der Fraktion Embrica, hier speziell die BSD, eingegangen ist. Auch die SPD hatte zuvor schon Vergleichbares gefordert.

Auch müsse man bei den hohen Investitionen in die Gesamtschule genau den Elternwillen beobachten. So sei es ein Warnsignal, dass 30 bis 40 Schüler Schulen in Rees oder des Berufskollegs besuchen.

Verzahnung von Tourismus und Einzelhandel fördern

„Das Sondervermögen für die Innenstadtentwicklung ist der wichtigste Beschluss den der Stadtrat auf Antrag von CDU und BGE in den letzten Jahren gefasst hat. Hier können wir jetzt trotz aller Widerstände endlich mit der eigentlichen Arbeit beginnen“, so Reintjes. Wichtig sei die Verzahnung von Tourismus und Einzelhandel, da sei das Sondervermögen ein guter Grundstein, wenngleich man hier auch keine Wunder über Nacht erwarten dürfe.

Gerade auch für jüngere Leute sei das Thema „Infrastruktur und Stärkung des ländlichen Raumes“ wichtig. „Die CDU wollte schon vor Jahren ein flächendeckenden Breitbandausbau und hat daher viel Geld in den Haushalt einstellen lassen. Mit dem Ausbau der Glasfaser, dem Bahnhaltepunkt in Elten und dem dritten Autobahnanschluss kommen wir hier voran“.

Theo Heuvelmann und Günter Scheers 50 Jahre treu

Die CDU habe zudem vorgeschlagen, den Bahnhof zu kaufen und ihn als „Eingangstor von Emmerich“ entsprechend zu gestalten. Wichtig sei da der barrierefreie Zugang zu den Gleisen.

Für treue Mitgliedschaft wurden geehrt: Theo Heuvelmann und Günter Scheers (50 Jahre); Erika Kroll, Christel Loose, Artur Tinnemeyer, Ulrike Ulrich und Herbert Zweering (40 Jahre) sowie Karl-Heinz Heuvelmann (25 Jahre).

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