Christuskirche

Ausstellung in Emmerich nimmt Plastikmüll ins Visier

Pfarrerin Anke Mühlenberg-Knebel (v.l.), Presbyterin Silke Peschel und Pfarrer Martin Neubauer vor einem Infobanner der Ausstellung.

Pfarrerin Anke Mühlenberg-Knebel (v.l.), Presbyterin Silke Peschel und Pfarrer Martin Neubauer vor einem Infobanner der Ausstellung.

Foto: Evangelische Kirchengemeinde

Emmerich.   „Planet Plastic – Erdöl.Macht.Müll“ ist ab sofort in der Christuskirche zu sehen. Die Ausstellung befasst sich mit dem Problem des Plastikmülls.

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Eine neue Ausstellung gibt es im Gemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde Emmerich zu sehen. Am Sonntag wurde „Planet Plastic – Erdöl.Macht.Müll“ eröffnet.

Die Ausstellung, so Pfarrerin Anke Mühlenberg-Knebel, befasse sich mit dem Problem des weltweit immer mehr werdenden Plastikmülls, der die Welt und alles Leben darin bedrohe. In den vergangenen 50 Jahren ist die globale Plastikproduktion um das Zwanzigfache gestiegen und wird noch weiter ansteigen.

Viele Besucher am Eröffnungstag

Zahlreihe Besucher kamen am Eröffnungstag in die Christuskirche, um sich durch die dort ausgestellten Infobanner und Kurzfilme über dieses wichtige Thema zu informieren und den eigenen Konsum zu überdenken.

Dazu gibt es weitere Erläuterungen, die man über bereitliegende MP3-Player anhören und sich so durch die Ausstellung führen lassen kann. Auf einem Tisch liegen plastikfreie Alternativen zu alltäglichen Gebrauchsgegenständen wie Kaffeebecher, Zahnbürsten, Kosmetika und andere aus, die zeigen, dass es inzwischen doch schon eine ganze Menge pfiffige Ideen gibt, wie man umweltschonend und zweckmäßig produzieren kann.

Ausstellung ist auch für Jugendliche geeignet

Noch bis zum 3. April ist „Planet Plastic“ im Gemeindesaal der Christuskirche zu sehen. Dienstags und mittwochs jeweils von 10 bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr; samstags von 10 bis 12 Uhr und sonntags von 11 bis 12 Uhr. Außerdem sind Termine nach Vereinbarung über das Gemeindebüro (Telefonnummer: 02822/52098) möglich.

Die Ausstellung, die vom Münsteraner entwicklungspolitischen Verein Vamos e.V. und von Schülern eines Gymnasiums in Rheine erarbeitet wurde, sei auch für Jugendliche sehr gut geeignet, so die Pfarrerin.

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